Wie du mir, so ich dir.
Reading edition
1Een ruiterijen jonc van jaren,
hy vrijde een meisje soet,
hy vrijdese vierdehalf jare,
te comen in haer ghemoet.
hy bootse de trouw, en de minne was soet; :|:
als sy malcander saghen,—schoon lief!
veranderde beide haer bloet.
2Sy sprack met soete woorden:
‘’k hebt also wel verstaen,
ghy gaet op een ander vrijen,
ghy meuchter wel henen gaen.
gh’hebt al uw moeite voor niet ghedaen:
ghy comter my veel te selden, schoon lief!
daer om laet icker jou gaen.’
3‘Dat ick jou veel te selden kom,
is my van herten leet;
een ander lief wil ick vrijen,
de werelt is wijt en breet.
’k wil vrijen die mijner ghebeuren mach.
ghy meuchter my niet ghebeuren, schoon lief!
al vrijde ghy jaer en dach.
4Al staen ick voor jouw deurtje,
’k en bidder jou om gheen broot.
ghy meuchter my niet ghebeuren,
wel edele roosje root.
oorlof, mijn lief, ick schelder jou quijt!
jouw hertje dat sou wel breken, schoon lief!
dat ick noch langher beit.’
5Hy stacker sijn paert met sporen,
hy rieper so luide: ‘o mijn!
mijn vrijen is nu verloren,
de vrijsters die vrijen mijn!
oorlof, het moeter ghescheiden sijn.
schenct ghy my de rode roosjes, schoon lief!
ick schenkje de coele wijn.’
Holländisch: Oudt Haerl. LB. 27. druk bl. 44. (Willems Nr. 74.) Als der Landsknecht sieht, dass die Geliebte ihn verschmäht, da spottet er selbst ihrer Liebe, und sind denn die Zeilen 3, 7. 4, 6. 7. 5, 4. ironisch zu nehmen. Er weiß sich zu trösten: Die Welt ist weit und breit, es gibt schon noch Mädchen, ich gebe dich auf (4, 5.); und wer mir die rothen Rosen (die Liebe) schenkt, dem schenke ich den kühlen Wein (Gegenliebe); darum auch 5, 6. sy des Drucks in ghy zu ändern. Das 5, 6. fehlende schoon lief (der in allen Strophen wiederkehrende Refrain, sogar 1, 6!) muss hinzu gefügt werden.
¶ 1, 4. ghemoet, Begegnung—3, 5. ghebeuren, zu Theil werden—4, 7. beiden, warten.