Das sei Gott geklagt.
Reading edition
1Te Bruinswijc staet een casteel,
daer wonen ghebroeders sesse,
die een die hadde een meisken lief,
hi en condese niet verghessen,
dat claghe ic god,
hi en condese niet verghessen.
2Die ridder sprac sinen schiltcnecht toe:
‘och Hansken, lieve gheselle,
nu sadelt mi mijn alderbeste ros,
laet ruisschen over den velde,
dat claghe ic god,
laet ruisschen over den velde!’
3Doen hi dat groene wout over quam,
dat ros dat viel ter eerden:
‘helpt mi, Maria, moeder gods!
wat sal mijns nu ghewerden,
dat claghe ic god,
wat sal mijns nu ghewerden?’
4Ende hi hief op een liedeken, hi sanc,
allen druc woude hi vergheten,
so luide dat opter salen clanc,
daer sijn liefken was gheseten,
dat claghe ic god,
daer sijn liefken was gheseten.
5Si stac haer hooft ter tinnen uit
met twee beweende oghen:
‘helpt mi, Maria, schone moeder gods!
men gaet mijn lief onthoofden,
dat claghe ic god,
men gaet mijn lief onthoofden.’
6Si nam dat hooft al in haer schoot,
si wiesschet van den bloede:
‘helpt mi, Maria, schone moeder gods!
hoe wee is mi te moede,
dat claghe ic god,
hoe wee is mi te moede!’
7Si nam dat swaert al metten cnoop,
si settet op haer herte,
si lietet so liselijc innewaert gaen,
des hadde die ridder smerte,
dat claghe ic god,
des hadde die ridder smerte.
8Nu sijn daer twee ghelievekens doot,
die een om des anders wille.
waer vint mense nu in kerstenrijc
die draghen sulke minne,
dat claghe ic god,
die draghen sulke minne?
9Nu sijn daer twee gheliefkens doot,
och waer sal mense graven?
al onder enen eglentier,
dat graf sal rooskens draghen,
dat claghe ic god,
dat graf sal rooskens draghen.
Antw. LB. 1544. Nr. 151. (Uhland Nr. 92. Willems Nr. 63.)—Schon die Reime zeigen, dass dies Lied aus dem Deutschen herstammt; vergessen ist hochdeutsch. Das deutsche Original ist noch nicht wieder aufgefunden.
¶ 9, 3. eglentier, der wilde Rosenstrauch.