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Niederländische Volkslieder

Müllertücke.

Reading edition

1Het was een meisken vroech op ghestaen,

des morghens door den dou ghegaen,

om haer schoon lief te spreken.

2Met dien quam daer haer soete lief:

‘ic hebbu van also goeder herten lief,

ja mochtic bi u slapen!’

3Dat meisken sprac met moede vri:

‘men vinter cnapen meer dan ghi,

gheeft mi uw trouwe te pande!’

4Hi troc een vingherlinc van sijn hant:

‘houdt daer, schoon lief, gheeft mi uw hant!

mijn trouwe gheve ic u te pande.’

5Si stac den vingherlinc aen haer hant,

si seide: ‘lief, reist uit het lant,

mer coomt noch tavont slapen!’

6Ende dat verhoorde eens molenaers cnecht,

hi nam die woordekens al oprecht:

‘die woorden wil ic verbeiden.’

7Hi tooch aen een harnas blanc,

hi clopte so liselijc aen den rinc,

hi worde daer in ghelaten.

8Nae dat si den molenaer in liet,

met dien quam daer haer rechte lief,

hi woude sijn in ghelaten.

9Hi clopte so liselijc aen den rinc:

‘staet op, schoon lief, ende laet mi in!

mijn trouwe hebt ghi te pande.’

10‘Ic en stae niet op, ic en laet niet in,

ic ligghe hier bi die alderliefste mijn,

gaet riden uwer straten!’

11Smorghens vroech alst was schoon dach

ende si den molenaer wel besach,

si en was gheen maecht ghebleven.

12Dat meisken maecte so groten misbaer,

si wranc haer handen, si tooch haer haer:

‘here god, wien hebbe ic in ghelaten!’

13‘En weent niet meer, mijn soete lief!

daer en weten gheen cnapen meer af

dan ghi ende ic alleine.’

14Smorghens als die sonne op ghinc,

haer lief quam om sinen rinc,

die liefde was hem verganghen.

15‘Gheeft mi minen rinc met haesten snel!

ic sie aen uw bruin oochskens wel,

ghi en sijt gheen maecht ghebleven.’

16Ghi jonghe meiskens doch voor u siet

en ghelooft die jonghe molenaers niet,

si souden u haest bedrieghen.

Antw. LB. 1544. Nr. 62.—Dr. 5, 2. wten lande—6, 2. op zijn recht.—Für 8. schien mir diese Ergänzung passender.

Vgl. die deutschen Lieder: Meinert Fylgie S. 103. (Mittler Nr. 268.); Schles. Volksl. Nr. 114. 115. Kretzschmer 2, Nr. 52. Erk Volksl., 3. Bd. Heft 1. Nr. 61.

¶ 4, 2. houdt daer, nimm!—12, 1. misbaer, Lärm.

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