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Niederländische Volkslieder

Das Geuzemädchen.

Reading edition

1Wie wil horen een liet eerbaer?

en dat sal ic gaen singhen

al van een meisje van seventien jaer,

die de waerheit wou volbringhen.

2Si wiert tAntwerpen binnen ghebracht,

ghevanghen en cort ghedwonghen,

maer doe si voor de poorte quam,

si heeft vrimoedich ghesonghen:

3‘Och broeders, wilt vast op Christum staen

en wilt daervan niet keren!

dat ic so swaer ghebonden moet gaen

is om het woort des Heren.’

4In de vierschaer bracht mense ras,

om dat meisken tondervraghen.

om datse so jonc van jaren was,

si meendense te vervaren.

5Maer doe si voor de heren quam,

hoort wat si ghinc ghewaghen:

‘och mijn heren, hoe sidi op mi so gram!

heb ic u iet ontdraghen?’

6Wat sprac de godlose partij,

om dat meisken te verbloden?

‘neen, ghi moet aflaten uw ketterij,

of wi sullen u doden.’

7‘Och mijn heren! dat wil ic gaerne doen,

cont ghi mi anders betoghen:

de woorden die Christus ghesproken heeft coen

daer nae sal ic mi poghen.’

8De heren antwoorden nae haer verstant,

haer sententie si daer hoorde,

dat si sou worden aen een stake verbrant,

en dat met corte woorden.

9‘Och mijn heren! ghi sijt van herten quaet,

hoe condi dat ghedoghen,

te niet te brenghen dat vroulijc saet

claghic met wenende oghen.’

10Met dien quam daer een capitein,

die de werelt wou becleiden,

vijf hondert goutgulden boot hi voor haer,

mocht hise met hem leiden.

11‘In niemant en hebbic ghene lust,

do werelt wil ic verlaten,

mijn siel is in den here gherust:

gaet wandelen uwer straten!’

12Nae de merct wiert si gheleit,

te branden aen een stake.

si boot den scherprechter haren mont,

si custe hem aen sijn caken.

13Hi stac het vier int houte coen,

si riep so luit: ‘o heer verheven!

al die mi dese tormenten aen doen,

o heer, wilt hun vergheven!’

14Si stont te branden in het vier,

si riep al met verlanghen:

‘o hemelsche vader! nu scheidic van hier,

wilt doch mijn siel ontfangen!’

Nach einem LB.: ’t Nieuw Groot Harpje, im Besitz des Hrn. J. J. Nieuwenhuijzen zu Amsterdam, mitgetheilt bei Willems Nr. 230.

¶ 4, 1. vierschaer, das peinliche Gericht, das ursprünglich aus vier Personen, einem Richter und drei Schöffen bestand, hier das Ketzergericht. Die Inquisition nannte sich die heilige vierschaer—4, 2. ondervraghen, verhören—4, 4. vervaren, einschüchtern—5, 2. ghewaghen, sagen, s. Hor. belg. 3, 137.—5, 4. ontdraghen, entwenden—6, 2. verbloden, blöde, zaghaft machen—7, 2. betoghen, betonen, beweisen—7, 4. poghen, trachten—8, 3. stake, Pfahl—9, 2. ghedoghen, zugeben—9, 3. vroulijc saet, weiblich Wesen—10, 2. der die Welt wollte bekleiden, soll wol heißen: der die Schmach der Welt bedecken wollte—11, 3. is in den here gherust, ruht im Herrn, verlässt sich auf Gott—12, 4. caken, Wangen.

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