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Niederländische Volkslieder

Hätt’ ich den Schlüssel zum Tage!

Reading edition

1‘Den dach en wil niet verborghen sijn,

het is schoon dach, dat dunket mi.

mer wie verborghen heeft sijn lief,

hoe node ist dat si scheiden!’

2‘Wachter, nu laet uw schimpen sijn

ende laet hi slapen die alderliefste mijn!

een vingherlinc root sal ic u schinken,

wildi den dach niet melden.’

3‘Och meldic hem niet, rampsalich wijf,

het gaet den jonghelinc aen sijn lijf;

hebdi den schilt, ic hebbe die speer:

daer mede maket u van hier!’

4Die jonghelinc sliep ende hi ontspranc,

die liefste hi in sijn armen nam:

‘en latet u niet so nae ter herten gaen!

ic come noch tavont weder.’

5Die jonghelinc op sijn vale ros trat,

die vrouwe op hogher tinnen lach,

si sach so verre noortwaert inne

den dach door die wolken op dringhen.

6‘Haddic den slotel van den daghe,

ic weerpen in gheender wilder Masen

oft vander Masen tot inden Rijn,

al en soude hi nemmer vonden sijn.’

Antw. LB. 1544. Nr. 19. (Uhland Nr. 78. Willems Nr. 66.) Dr. 3, 1. melt hem (meldic hem)—3, 3. speyr—3, 4. heyr.—2, 3. für schinken vielleicht ghelden, und 4, 4. für weder weder aen (:gaen) zu lesen.

Uhland: 2, 2. laet ghi—3, 3. speir—3, 4. heir—6, 4. nemmeer. Willems: 2, 2. laet slapen (ende laet hi)—5, 1. trac (trat)— 5, 4. daer (door)—6, 2. worpse (weerpen).

¶ 1, 2. schoon dach, Tagesanbruch—1, 4. node, ungern—2, 1. schimpen, scherzen, spotten—3, 1. rampsalich, unglücklich.

Str. 6. Haddic den slotel vanden dach, als Melodie eines geistl. Liedes, Hor. belg. 10. Nr. 101.

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