Liebesklage.
Reading edition
1Die mei is so ghenoechliken tijt!
het spruten ghelu bloemkens aen der heiden.
ic hebbe verloren alle mijn jolijt,
mijn ghepeis is so menigherleide.
Ic en was nie van goeder herten vro, vro, vro,
van goeder herten also vro,
mi en waer leet, misquaem u iet.
2Sal ic langhe in druc moeten leven,
schoon waerde lieveken, ic ende ghi?
mi dunct dat mi alle aderen beven,
ende mijn leden begheven mi.
Ic en was nie van goeder herten vro, vro, vro,
van goeder herten also vro,
mi en waer leet, misquaem u iet.
3Siet op mi, trousalich wijf!
suldijs mi nu ter noot af gaen?
herte, moet, sin ende daer toe lijf
sullen tot uwer ghenaden staen.
Ic en was nie van goeder herten vro, vro, vro,
van goeder herten also vro,
mi en waer leet, misquaem u iet.
4Staet mi in staden, schoon lief!
om uwen wil draghe ic grau ende grijs.
siet op mi! en kendi mi niet?
siet op mi, so moochdijs worden wijs.
Ic en was nie van goeder herten vro, vro, vro,
van goeder herten also vro,
mi en waer leet, misquaem u iet.
5Seven jaer heb ic gheploghen
om te vercrighen een ghestadich lief.
ic hebbe gheleghen in swaren doghen:
en suldi mijns ontfermen niet?
Ic en was nie van goeder herten vro, vro, vro,
van goeder herten also vro,
mi en waer leet, misquaem u iet.
6Ic siese hier gaen voor mijn oghen:
och, op mi en achtse niet.
och, leider qualic can ict ghedoghen,
dat een ander heeft mijn lief.
Ic en was nie van goeder herten vro, vro, vro,
van goeder herten also vro,
mi en waer leet, misquaem u iet.
Antw. LB. 1544. Nr 32.—Dr. 5, 3. tormenten (doghen).
¶ 1, 3. jolijt, Freude—1, 4. ghepeis, ghepeins, das Denken—2, 1. druc, Traurigkeit—3, 2; ter noot, in der Noth—5, 1. pleghen, sich mühen—5, 3. doghen, Leiden—6, 3. qualijc, übel—ghedoghen, erdulden.