Ach, gedenke mein!
Reading edition
1Hi sprac: ‘lief, wiltu mijns ghedinken,
dinen orlof willic ontfaen,
mijn hertebloet willic u schinken,
dijn goetlicheit willic di laen.
och, ghedinc mijns!’
2Si sprac: ‘hebbic dat wel verstaen?
ach leider! moetwi ghescheiden sijn?
dijn hertebloet willic ontfaen
ende legghent nevens dat herte mijn.
och, ghedinc mijns!’
3Hi sprac: ‘ken mach niet langer beien
van dies ic in mijn herte doghen.’
wel droefelic ghinc si doe schreien,
die tranen spronghen haer uten oghen:
‘och, ghedinc mijns!’
4Doen hise so droefelic sach schreien,
doen droefde hem sijn herte binnen,
doen en wilde hi niet langher beien,
hi sprac met enen droeven sinnen:
‘och, ghedinc mijns!’
5Hi nam een mesken in sijn hant,
hi sprac: ‘hout van den bloede mijn!
so waer ghi comt in enech lant
dat u ghedinke waer af dat si.
och, ghedinc mijns!’
6Doen si dat mes ghetoghen sach,
si sprac: ‘saltu di selven steken?
wat sal ic doen? o wi, o wach!
mi dunct mijn herte sal mi breken.
och, ghedinc mijns!’
7Die joncfrouwe bleef in groten sorghe.
dat was in also corter stont,
hi nam aen hare sint Janne te borghe:
die tranen vielen haer in den mont.
‘och, ghedinc mijns!’
8Si stac hem een vingherlijn aen der hant,
dat was al van finen goude,
so waer hi quame in enech lant,
dat hi haers ghedinken soude.
‘och, ghedinc mijns!’
9Die joncfrouwe was hem ghescheiden,
ende si bleef in groten rouwe.
si sprac: ‘onse here god moet u gheleiden,
ende u beschermen onse soete vrouwe!
och, ghedinc mijns!’
10Die joncfrouwe ghinc op hare camer saen,
haer selven ghinc si daer ontcleiden,
een suver cleet heeft si ane ghedaen,
een heilech leven ghinc si doe leiden.
‘och, ghedinc mijns!’
Aus einer Hulthemschen Hs. des 15. Jahrh. bei Willems Nr. 58.—Willems: 3, 1. Si sprac en mach niet langher beiden—3, 3. screiden—4, 3. beiden—10, 2. ontwinden (ontcleiden).
¶ 1, 2. orlof, mhd. urloup, die Erlaubniss wegzugehen; der Weggehende empfängt den Urlaub dessen, der ihn entlässt—1, 4. laen f. laten—3, 1. verstehe ich so: Er (nicht sie wie bei Willems) sprach: ich kann nicht länger warten mit dem was ich im Herzen leide, ich muss den Abschied sagen, vgl. 4, 3.—ken für ic en—beien für beiden, wie 4, 3.—5, 2. hout, nimm! hier hast du!—5, 3. so waer, mhd. swar, wohin irgend—7, 3. er trank Johannesminne, s. darüber Hor. belg. 10, 97.—8, 1. vingherlijn, Ring—10, 1. saen, sofort—10, 3. suver cleet, hier wol ein noch nicht getragenes Kleid—10, 4. leven leiden, Leben führen.