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Niederländische Volkslieder

Geistlicher Zuspruch.

Reading edition

1Het gheviel op enen donderdach

omtrent der halver weken,

doen quam mijn heer die cappelaen

die borchstrate in ghestreken.

2Doen hi al door dat doorken quam,

die vrouwe sat bi den viere:

‘lieve vrouwe, waer is uw man?

laet ons maken goede ciere!’

3‘Mijn man is van huis ghegaen,

ghevaren metten schepe.

ic duchte hi weder comen sal,

den hals die moet hi breken!’

4Den dach die quam ten avont waert,

die man quam thuis gheganghen.

ons here god van den hemel weet,

hoe hi daer was ontfanghen!

5Hi nam dat rincsken in sijn hant,

hi clopte al met sinne:

‘staet op, Lisken, mijn ghetrouwe wijf,

staet op ende laet mi inne!’

6Doen hi al in der cameren quam,

dat bedde was daer ghebroken:

die eierkens stonden daer ghedopt,

die dojerkens waren uit ghesopen.

7‘Lieve man, wat hebdi ghemaect?

wat hebt ghi nu ghebrouwen?

ghi hebt die arme pape beschaemt,

dat sal u langhe berouwen.’

8Die man die soude te bedde gaen,

dat wijf en wouts niet ghedoghen,

si stiet hem van den trappen af,

daer viel hi twee blau oghen.

9Hi nam daer enen groenen stoc,

hi smeet haren rugghe ontstucken:

‘nu segghet mijn here den cappelaen,

dat hi u dat af lecke!’

10Die dit liedeken eerstwerf sanc,

dat was een ruitersgheselle,

hi drinct veel liever den rijnschen wijn

dan twater uiter Schelde.

Antw. LB. 1544. Nr. 70. Die nach 6. unverständliche Str. ist weggelassen. Dr. 2, 4. laet ons goede chiere maken.

¶ 2, 4. goede ciere maken, frz. faire bonne chère, gut leben, vgl. Schmeller Wb. 3, 393.—3, 3. duchten, fürchten—5, 2. met sinne, mit Ueberlegung, wohlbedacht—6, 3. eierkens doppen, Eier aufschlagen, pocher des oeufs—6, 4. dojer, Dotter—9, 2. ontstucken, entzwei.

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