← Table of contents
Niederländische Volkslieder

Die himmlische Nachtigall.

Reading edition

1Ic wil mi gaen vermeiden

in Jesus liden groot,

van daer en wil ic niet scheiden,

int leven noch in die doot.

2Tis een prieel met bloemen

bedaut met menighen traen:

och mochtic daer in comen!

mijn truren waer al ghedaen.

3Men hoort den nachtegael singhen

al onder den scherpen doren,

sijn herte is vol van minnen,

die wilt die mach het horen.

4Een liedeken heeft hi gheheven

al onder den doren groen:

‘o vader, willet hen vergheven!

si en weten niet wat si doen.’

5Die schaker bat om vrede,

hi mocht wel hebben prijs;

die nachtegael sinct: ‘noch heden

suldi sijn int paradijs!

6O vrouwe, siet hier dinen sone!

Joannes, die moeder dijn!

ic hebse u bevolen,

wilt haer behoeder sijn!’

7Hi sanc wel also hoghe:

‘mijn god, waer om laetstu mi?’

sijn herte wert hem droghe,

te drinken begheret hi.

8Men schanc hem daer te drinken

edic met galle ghemenct,

sijn hooft dat liet hi sinken,

hi sprac: ‘vervult is alle dinc.

9O vader, in uwen handen

beveel ic minen gheest.’

met also soeten sanghe

voer hi in een ander foreest.

10Hi liet die violette

al onder den cruice staen,

die hem te Nazarette

so ootmoedelic hadde ontfaen.

11Hi liet die open rose

aent cruice hanghen so root,

haer bladerkens liet si risen:

die nachtegael bleef van minnen doot.

Liedekens ende Leysenen, Antw. 1539. bl. xca (Hor. belg. 2, 50. Willems Nr. 206). Vgl. das ältere Lied: Och hoe lustelic is ons die coele mei ghedaen, Hor. belg. 10, Nr. 104.

¶ 1, 1. sich vermeiden, sich erfreuen, Hor. belg. 8, 3.—2, 1. prieel, Anger, Hor. belg. 8, 2.—8, 2. edic, Essig—9, 4. foreest, Forst, das frz. forêt—11, 3. risen, fallen; auch unser reisen, mhd. rîsen in derselben Bedeutung: das Laub reist von den Bäumen, s. Schmeller baier. Wb. 3, 129.

Explore with AITake your curiosity a little further.

Reading settings