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Niederländische Volkslieder

Bauer, sei klug und bleib bei deinem Pflug!

Reading edition

1‘Sidi een crigher oft sidi een boer?

hoe siedi uit uwer cappen so suer?

wildi een crijchsman werden,

so neemt vijfhondert gulden met u!

den crijch sal ic u leren.’

2Hansken swoer enen dieren eet:

‘al waert mijn vader ende moeder leet,

den crijch en sal ic niet laten:

ic wil gaen ruiten, roven, stichten brant

al op des heren straten.’

3Hansken dede sijns selfs raet,

hi vercochte caf ende haversaet,

hi woude al nae den crighe;

corte cleideren dede hi aen

al nae die ruitersche ghise.

4Hi clopte voor een schipmans dore:

‘sidi daer binnen, so comter vore

ende voert mi overt water!

ic ben een rijc boermans sone,

den crijch en can ic niet ghelaten.’

5Die schipper was een goet ghesel,

hi voerde hem overt water snel,

dat water was onghehure:

‘rijc god, waer ic thuis ghebleven

in mijns vaders schure!’

6Doen Hansken quam ter halver see,

sijn hooft dede hem so wee,

den coop was hem berouwen:

‘rijc god, waer ic thuis ghebleven!

mijns vaders acker woude ic bouwen.’

7Doen Hansken over dat water quam,

een stroom in sinen bec dat hi vernam,

doen wast hem seer berouwen:

‘haddic den ploechsteert metter hant,

mijns vaders acker soude ic wel bouwen!’

Antw. LB. 1544. Nr. 13. (Uhland Nr. 171. C. Willems Nr. 103.)—Dr. 1, 1. Bistu (Sidi)—bistu (sidi)—1, 3. crijschman—zijn (werden)—3, 2. haueraet—4, 2. Bistu (sidi)—5, 3. ongeduere—5, 4. tsoheyme (thuis)—6, 4. tsoheyme (thuis)—7, 2. stram (Uhland scram) (stroom.)

Ursprünglich ein niederdeutsches Lied, vgl. Uhland Nr. 171. A. nach einem Fl. Bl. in Bragur 2, 312. ff., das auch wol schon früh hochdeutsch vorhanden war. Daher erklären sich dann die deutschen Wörter bistu, zeheime und das 5, 3. missverstandene ungeheure.

¶ 2, 4. ruiten ende roven, eine im 16. Jahrh. gewöhnliche Redensart: verwüsten, plündern und rauben, vgl. Kiliaen—3, 5. ghise, frz. guise, Weise—5, 3. onghehure, mhd. ungehiure (im Nd. dat mêr gans ungehuͤre), unheimlich—7, 2. einen Strom in seinem Maul (bec, Schnabel, Maul) er verspürte, d. h. er wurde seekrank. strâm im Nd. dasselbe was strôm.

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