Rosentanz.
Reading edition
1Nu wil ik eens ommegaan,
roozen aan mijn hoedje!
en zien of ik ze vinden kan,
roozen, roozebloemen aan mijnen hoed!
hadden wij geld, wij hadden moed!
roozen aan mijn hoedje!
2Ik zei: schoon lief geeft mij de hand
roozen aan mijn hoedje!
en treedt met mij aan dezen dans! enz.
3Ik zei: schoon lief, wij moeten knielen!
roozen aan mijn hoedje!
ik hoop, het zal ons wel gelieven. enz.
4Ik zei: schoon lief, wij moeten kussen!
roozen aan mijn hoedje!
ik hoop, het zal ons wel gelusten. enz.
5Ik zei: schoon lief, gij dient mij niet!
roozen aan mijn hoedje!
al benje wat zwart, gij smet mij niet. enz.
6Ik zei: schoon lief, wij moeten scheiden!
roozen aan mijn hoedje!
ik hoop, ’t zal ons wel geleiden. enz.
Holländisch: Haerl. LB. 27. druk 1716.—Im Druck 1, 2. u. 6. hoedeken und so immer—4, 3. gelucken (gelusten).
Hat eine auffallende Ähnlichkeit mit dem Reigentanzliede, wie es in der Gegend um Bonn gesungen wird:
1Jungfer, gebt mir die weiße Hand
Und geht mit mir an diesen Tanz!
Rosenblumen auf meinen Hut!
Hätt’ ich Geld, und das wär’ gut;
Blumen an mein Hütchen!
2Jungfer, ihr sollt tanzen
In diesem Rosenkranze!
3Jungfer, springt wacker auf die Schuh’!
Morgen woll’n wir sie lappen thun.
4Jungfer, ihr sollt küssen!
Das thät die Jungfer lüsten.
5Jungfer, ihr sollt nichen (nicken)!
Das thät die Jungfer strichen (ihr lieb sein).
6Jungfer, ihr sollt scheiden!
Das thät der Jungfer leide.
Nach meiner Mittheil. nebst Melodie in Erk, Volkslieder 2 Bd. 4/5. Heft Nr. 78.—Das niederl. Lied mag aus Deutschland herübergekommen sein. 6, 3. hat nur Sinn, wenn man geleiden für ein altes leeden, leid sein nimmt, wie es der deutsche Text verlangt.
Auch in den südlichen Niederlanden ist dieser Reigentanz heimisch gewesen, aber seine Bedeutung längst erloschen; in Kortryk singen nur die Mädchen: