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Niederländische Volkslieder

Der grausame Wüstling.

Reading edition

1Het soude een fier Margrietelijn

ghister avont spade

met haren canneken gaen om wijn,

si was daer toe verraden.

2Wat vantse in haren weghe staen?

enen ruiter stille:

‘nu secht mi, fier Margrietelijn!

doet nu minen wille, ja wille.’

3‘Uwen wille en doen ic niet,

mijn moerken soude mi schelden,

storte ic dan minen coelen wijn,

alleine soude ic hem ghelden.’

4‘En sorghet niet voor den coelen wijn,

wilt voor u selven sorghen:

die waert is onser beider vrient,

hi sal ons noch wel borghen.’

5Hi namse in sinen witten armen

heimelic al stille

al in een duister camerken,

daer schafte hi sinen wille.

6Smorghens omtrent der middernacht

si ghinc haer canneken soeken,

daer lach die mojaert ende hi loech:

‘het staet daer teinden mijn voeten.’

7‘Mer dat daer teinden uw voeten staet,

dat sal u noch langhe berouwen:

ic hebbe noch drie ghebroeders stout,

si sullen u dat hooft af houwen.’

8‘Alle uw ghebroeders stout

die sette ic in mijn deren,

ic sal alle dese somer lanc

met Grietken houden mijn scheren.’

9Ende hi nam enen sneewitten bal,

hi stacse al in haer kele,

hi schootse tot eender veinsteren,

hi schootse al in die Dile.

10Teghen stroom quam si ghedreven uit

aen sint Jans cappelle.

dat sach so menich fijn edelman,

so menich jonc gheselle, ja gheselle.

Antw. LB. 1544. Nr. 67.—Dr. 4. 2. mer sorghet voor v seluen—9, 3. eenderen.

¶ 3, 3. storten, verschütten—3, 4. ghelden, bezahlen—6, 3. mojaert, Wüstling, bei Plantin “bragard ou bragueur”, vgl. Hor. belg. 6, 241—loech, lachte—8, 2. in sijn deren setten, ganz das frz. prendre en pitié, Mitleid mit jem. haben—8, 4. scheren houden, Spott treiben, Hor. belg. 3, 153.—9, 4. Dijle, Fluss in Brabant.

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