Es ist zu spät.
Reading edition
1Ic draghe in minen herte
mijn liden is also groot
van den avont tot den morghen,
doorwont ben ic totter doot.
2Ic dor des nieman claghen
wes lidet dat herte mijn,
alleine moet ic dat draghen:
och leider, ic vinde gheen troost.
3Och blischap sonder minnen
heeft si mi vake ghedaen;
als ic was uit haren oghen,
so was ic al verraden.
4Si was in minen oghen
ghelijc die son int wout,
mer achter minen rugghen
als een verdorrent hout.
5Haer lose netken can si spreiden
so dic ende menichfout;
mit allen winden can si waijen
ghelijc die wederhaen doet.
6Ic wildes niet gheloven:
het wert mi vake ghesecht,
hoe dat is al verloren
dat men aen creaturen lecht.
7Ic wildes niet gheloven,
ic dede mijn selves raet;
des ben ic nu bedroghen,
och leider, het is te laet.
8Dit liedeken is ghesonghen,
och wilt dit wel verstaen,
so nemt daer een exempel,
hoe men dit sal omgaen.
Weimar. Hs. 1537. Nr. 17.—Hs. 1, 4, derwonntt—toe der (totter)—2, 1. nemans—4, 4. verdorentt—6, 2. wirtt—6, 3. 8, 4. woe (hoe)—6, 4. lecktt.
Zwischen Str. 2 und 3 noch zwei Strophen, die aber in völligem Widerspruche mit allen übrigen; ich habe sie mitgetheilt im Weimar. Jahrbuche 1, 115. Die prosaische Schlussstrophe hätte auch noch füglich wegbleiben können.
¶ 5, 2. dic, oft—6, 2. vake, oft.