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Niederländische Volkslieder

Brennenberg.

Reading edition

Op die wijs alst beghint.

1‘In enen boomgaert quam ic ghegaen,

daer vant ic schone vrouwen staen,

si plucten alle rosen. :|:

2Mijn dochte, dat mijn den hemel ontsloot,

doe mijn die schoon een cranselijn boot

met haer sneewitter handen.’

3Een rode ridder heeft dat vernomen,

tot sinen heer is hi ghecomen,

hi brochten so leider maren.

4‘Here, seide hi, here goet!

dats Brunenburch draecht hoghe moet,

hi slaept bi dijnre vrouwen.’

5‘Dat en gheloof ic waerlic niet,

dat Brunenburch mijn ontrou doet,

hi staet mijn bi in noden.’

6Die ridder die maecte sijn clacht so groot,

dat Brunenburch ghevanghen wort

gheleit op enen toornen.

7Dat verhoorde dat vrouken fijn,

si dede sadelen haer telderkijn,

si volchde hem totter toorne.

8‘Brunenburch, waer om hebdi mijn lief,

want u van mijn niet worden en mach

dan reine cuusche liefde.’

9‘Mochtic hier noch legghen seven jaer,

aenschouwen u mit oghens claer,

eens daechs een woort te spreken!’

10‘Brunenburch, ic heb een man,

die mijn ter eren wel houden sal,

ic wil daer mede ghenoeghen.’

11‘Mochtic hier legghen mijn leven lanc,

omvanghen u mit armkens blanc,

een vriendelic cusken mede!’

12Die ridder die maecte sijn clacht so groot,

dat Brunenburch ghehanghen wort,

gheleit al totter galghen.

13Ende dat verhoorde dat vrouken fijn,

si dede sadelen haren ros was fijn,

si volchde hem totter galghen.

14‘Si comt gheronnen op enen ros

daer ic den doot om sterven moet

al buten mijnre schulden.’

15‘Ic heb noch seven broeders stout,

die wel wreken selen uwen doot,

daer en sel gheen wrekens ontbreken.’

16‘Dat nemic op mijn henevaert,

dat ic uws lijfs niet schuldich en waert,

daer ic den doot om sterve.’

17‘Mijn haer sel onghevlochten staen,

mijn oghens en selen niet meer spelen gae.

mijn mont en sel niet meer lachen.’

18Brunenburch die gaf den gheest

oft hadde gheweest enen stommen beest:

het mochte een man ontfarmen.

Pp. Hs. aus dem Ende des XV. Jahrh. 17 Blätter 4o. mit meist geistlichen Liedern, zusammengebunden mit drei anderen gleichzeitigen Handschriften in niederl. Prosa, früher im Besitze des Reichsarchivars van Wijn im Haag, jetzt der Maatsch. van N. L. zu Leiden.

Hs. 2, 1. ob nicht besser ontlooc—2, 3. snee wijtseer—5, 4. hij helpt mijn al wt noeden—8, 2. jw—9, 2. oggens—13, 3. totter—14, 1. op e. r. gheronnen—15, 2. die vwen doot weel vreken sellen—16, 2. dat jc hoer lif niet sculdich en ben—17, 2. spoellen.

Einen Abdruck besorgte L. P. C. van den Bergh in Nieuwe werken van de Maatsch. der Nederl. Letterkunde te Leiden VI. D. (1844.) blz. 291. ff., aber nicht ohne Fehler, z. B. 8, 3. Dan reine cusse he liefste; Str. 17. wird dem Brunenburch in den Mund gelegt!

Mijn für mij (2, 1.) ist die volkstümlichere Form, die auch noch jetzt, wenn der Nachdruck darauf liegt, gesagt wird: hij heeft het mijn gegeven. legghen (9, 11. 11, 1.) ist ein alter, noch jetzt üblicher Fehler für ligghen.

Die alte Schreibung ist mitunter sehr schlecht, wie sich denn das auch wol nicht anders erwarten lässt, denn die Hs. ist nach Bl. 4b. von weiblicher Hand geschrieben:

“dit hoert toe marigen remen diet vint

die brent hoer tws om gods wyl”

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