Ein Mönch nach seiner eigenen Regel.
Reading edition
1Hier beghinnen wi nu an
een nieuwe liet te singhen
ende singhen van enen regulier moninc
ende van eender naijerinnen.
2Die regulier in een weertshuis quam,
hi vraechde: ‘wat hebdi te eten?
ic soude tot eender naijerssen gaen,
het was mi bi nae vergheten.’
3Doen hi totter naijerssen quam,
hi wert seer wel ontfanghen;
si nam hem in haren witten arm
ende si aten met malcander.
4Doent was aen der middernacht,
si hoorden dat clocsken clinken.
‘staet op, staet op, goet regulier moninc!
die metten moet ghi singhen.’
5Doen dat clocsken gheluit was,
hi soude gaen in der metten.
‘och wiste dit mijn here den abt!
hi soude mi selver wecken.’
6Doen die moninc in den ommeganc quam,
die abt die quam hem teghen:
‘bona dies, bona dies, ghi regulier moninc!
waer hebdi te nacht gheleghen?
7‘Daer ic te nacht gheleghen hebbe,
daer was ic seer wel ontfanghen:
men schencte mi daer den coelen wijn,
ic lach in mijns liefs armen.’
8Die abt al tot den moninc sprac
met also soeten woorden:
‘nu secht mi, goet regulier moninc,
houden dat onse oorden?’
9Doen die moninc al in der kerken quam,
die broederen liepen te samen,
die een moninc al tot den anderen sprac:
‘desen moninc willen wi verbannen!’
10Ende dat verhoorde de regulier moninc,
hi liet sijn capken vallen:
‘soude mi die naijersse niet liever sijn
meer dan mijn broeders allen?’
11Die ons dit liedeken heeft ghemaect,
hi hevet seer wel ghesonghen;
dat heeft ghedaen een regulier moninc,
uit der cappen is hi ontspronghen.
Antw. LB. 1544. Nr. 57.
Auffallend, dass dies Lied noch in jener Zeit gedruckt werden durfte! Es ist auch deutsch vorhanden, ohne Str. 4 und 8, nach einer Hs. vom J. 1554 in Vulpius Curiositäten 6, 475 ff. (Erlach Volksl. 1, 143).
¶ 6, 1. ommeganc, mhd. umbeganc, der Kreuzgang, ambitus— 8, 4. houden, enthalten (steht das in unserer Regel?).