Die Frau von Luxemburg.
Reading edition
1Die mi te drinken gave,
ic songhe hem een nieuwe liet:
al van mijn vrouwe van Lutsenborch,
hoe si haren lantshere verriet.
2Si dede een briefken schriven
so verre in Gulker lant
tot Frederic haren boele,
dat hi soude comen int lant.
3Hi sprac tot sinen cnape:
‘nu sadelt mi mijn paert!
tot Lutsenborch wil ic riden,
het is mi wel ridens waert.’
4Als hi te Lutsenborch quam
al voor dat hoghe huis,
daer lach de valsche vrouwe
tot haerder tinnen uit.
5Hi sprac: ‘god groet u, vrouwe,
god gheve u goeden dach!
waer is mijn here von Lutsenborch
dien ic te dienen plach?’
6‘Ic en derfs u niet wel segghen,
ic en wil u niet verraen,
hi is heden morghen
met sinen honden uit jaghen ghegaen.
7Hi reet heden morghen
al in dat soete dal,
ende daer suldi hem vinden
met sinen hondekens al.’
8Hi sprac tot sinen cnape:
‘nu sadelt mi mijn paert!
ten dale waerts wil ic riden,
het is mi wel ridens waert.’
9Als hi bi der jachten quam
al in dat soete dal,
daer lach die edel here
met sinen hondekens al.
10Hi sprac: ‘god groet u, here,
god gheve u goeden dach!
ghi en sult niet langher leven
dan desen halven dach.’
11‘Sal ic niet langher leven
dan heden desen dach,
so mach ict wel beclaghen
dat ic oit mijn vrou aensach.’
12Hi sprac tot sinen cnape:
‘spant uwen boghe goet
ende schiet mijn heer van Lutsenborch
in sijns herten bloet!’
13‘Waer om soude ic hem schieten?
waer om soude ic hem slaen?
ic hebbe wel seven jaren
tot sijnder tafelen ghegaen.’
14‘Hebdi wel seven jaren
tot sijnder tafelen ghegaen,
so en dorfdi hem niet schieten
noch niet ter doot hem slaen.’
15Hi tooch uit sijnder scheiden
een mes van stale goet,
hi stac mijn here van Lutsenborch
in sijns herten bloet.
16Hi sprac tot sinen cnape:
‘nu sadelt mi mijn paert!
tot Lutsenborch wil ic riden,
het is mi wel ridens waert.’
17Als hi te Lutsenborch quam
al voor dat hoghe huis,
daer quam de valsche vrouwe
van haerder tinnen uit.
18‘Vrou, god seghen u, vrouwe,
god gheve u goeden dach!
uwen wille is bedreven,
uw verraderie is volbracht.’
19‘Is minen wille bedreven,
hebdi minen sin volbracht,
so doet mi sulken teiken
dat ic daer aen gheloven mach!’
20Hi troc uit sijnder scheiden
een swaert van bloede root:
‘siet daer, ghi valsche vrouwe,
uws edel lantsheren doot!’
21Si troc van haren halse
van peerlen een cranselijn:
‘houdt daer, mijn liefste boele!
daer is die trouwe van mijn.’
22‘Uwe trouwe en wil ic niet,
ic en wilse niet ontfaen,
ghi mocht mi ooc verraden
ghelijc ghi uwen lantshere hebt ghedaen.’
23Hi troc uit sijnder mouwen
een siden snoerken fijn:
‘houdt daer, ghi valsche vrouwe!
ghi sulter bi bedroghen sijn.
24Te Lutsenborch op de muren
daer loopt een water claer,
daer sit, vrou van Lutsenborch,
int heimelic ende int openbaer!’
Antw. LB. 1544. N. 23. (Uhland Nr. 123. C. Willems Nr. 24.)— Dr. 13, 3. iaer—14, 4. hem fehlt—22, 2. wille—22, 3. verraen. Wol zu lesen 2, 4. te hant (int lant) und 6, 2. ic en wilt (wil)?
Das deutsche Lied war im 16. Jahrh., wie es scheint, noch sehr verbreitet: Brotuff Chronica (Lpz. 1557. Bl. 71b) liefert den Text, wie er zu seiner Zeit im Saalthale gesungen wurde, s. Wunderhorn 2. Ausg. 1, 282. Uhland Nr. 123. A. Gleichzeitig ist ein Fl. Blatt “Nürnberg durch Valentin Newber” Wunderhorn 4, 106. Es ist auch noch mündlich vorhanden: so liefert es H. Schreiber’s Taschenbuch 1841. S. 382. (Uhland Nr. 123. B.)
¶ 15, 2. mes oft in der Bedeutung Schwert, weshalb die Änderung von Willems in sweert ganz unnöthig, obschon 20, 1. swaert— 23, 1. mouwe, Ermel.