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Niederländische Volkslieder

Der Mann will nicht nach Hause.

Reading edition

1‘Wel man, gy moet naer huis toegaen,

uw vrouw die is ziek.’

‘Is zy ziek, laet-ze ziek,

zy maekt in my geen verdriet,

en ik gaen niet meer naer huis.’

2‘Wel man, gy moet naer huis toegaen,

uw vrouw is berecht.’

‘Is-ze berecht, laet-ze berecht,

zy is buiten alle recht,

en ik gaen niet meer naer huis.’

3Wel man, gy moet naer huis toegaen,

uw vrouw die is dood.’

‘Is zy dood, laet-ze dood,

zy is buiten alle nood,

en ik gaen niet meer naer huis.’

4‘Wel man, gy moet naer huis toegaen,

uw vrouw is in de kist.’

‘Is-z’ in de kist, laet-z’ in de kist,

als zy maer wel gespekkeld is,

en ik gaen niet meer naer huis.’

5‘Wel man, gy moet naer huis toegaen,

uw vrouw is in het graf.’

‘Is-z’ in het graf, laet-z’ in het graf,

dan ben ik buiten alle straf,

en nu gaen ik terstond naer huis.’

Vlämisch: aus Dendermonde, mitgetheilt durch Julius de St. Genois in Mone’s Anzeiger 1835. Sp. 337. Lesarten aus der Umgegend von Brüssel, Aelst und Ninove: 3, 5. en zet-ze op het stroot—4, 4. als zy maer uit den wereld is.

Das vlämische Lied stimmt mit dem hochd. in Büsching und von der Hagen Volksl. Nr. 15., dort aber geht der Mann endlich nach Hause als er hört:

Die Braut liegt in deinem Bett.

In den übrigen deutschen Liedern ist es eine tanzlustige Frau, die nach Haus beschieden wird, aber nur erst dann geht als es heißt:

Ein Andrer da? Hopsassa!

Nun kein Tänzel mehr, bedank mich schön!

Jetzt, jetzt werd’ ich gleich heime gehn.

In vielen Gegenden Deutschlands u. zwar mundartlich, österreichisch Ziska und Schottky, Österr. Volksl. 2. Ausg. S. 60; baierisch Erk Volksl. 1. Bd. 4. Heft Nr. 61; fränkisch von Ditfurth Fränk. Volksl. 2. Th. Nr. 201; schwäbisch Büsching und von der Hagen Volksl. Nr. 123; pfälzisch Mone Quellen und Forschungen S. 161; westfälisch Mone daselbst S. 158.

¶ 2, 3. is berecht, hat die letzte Ölung empfangen—4, 4. gespekkeld für gespykerd, zugenagelt.

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