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Niederländische Volkslieder

Der Landsknecht ist mir lieber.

Reading edition

1‘Och moeder, seide si, moeder!

nu gheeft mi goeden raet:

mi vrijdt een lantscnecht sere,

hi volcht mi altijt nae.’

2‘Vrijdt u een lantscnecht sere,

volcht hi u altijt nae,

so slaet uw oghen nedere

ende laet hem henen gaen.’

3‘Och moeder, seide si, moeder!

dien raet en ben ic niet vroet,

ic hebbe die lantscnecht liever

dan alle mijns vaders goet.’

4‘Hebdi den lantscnecht liever

dan alle uws vaders goet,

och des moet god ontfermen,

dat ic u oit ghedroech!’

5Hi namse al bi den handen,

bi haer sneewitte hant,

hi leidese also verre

al daer hijt schone vant.

6Wat gaf hi haer te lone

tot haren nieuwen jaer?

een kindeken in de wieghen

met sinen ghecrulden haer.

7‘Ende gheeft ons god een cnape,

so cleinen cnapelkijn,

so willen wi hem leren schieten

die wilde clein voghelkijn,

8Ende gheeft ons god een maghet,

so cleinen maechdelijn,

wi willen haer leren breiden

van siden een huivelijn.’

Antw. LB. 1544. Nr. 129. Die noch fünf folgenden Strophen gehören nicht dazu, 10–12 finden sich auch sonstwo und merkwürdiger Weise sogar in dem verwandten deutschen Liede bei Erk Volksl. 1. Bd. Heft 6. Nr. 12.

Vgl. das deutsche Lied: Es wollt’ ein Mädel grasen, Schles. Volksl. Nr. 235.

¶ 3, 2. vroet sijn, verstehen—8, 3. breiden, stricken.

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