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Hans Effenberger translation
Was flüsterst Du mir so leise ins Ohr, o Tod, mein Tod?
Wenn die Blumen am Abend ihre Köpfe senken und das Vieh heimkehrt in seine Ställe, kommst Du verstohlen an meine Seite und redest Worte, die ich nicht verstehe.
Mußt Du so freien und werben um mich, mit dem betäubenden Gift einschläfernden Murmelns und kalter Küsse, o Tod, mein Tod?
Wird es denn keine stolze Feier geben für unsre Hochzeit?
Willst Du nicht mit einem Kranz Deine braungeringelten Locken umwinden?
Ist da keiner, der Dir die Fahne voranträgt, und wird die Nacht nicht in Flammen stehn von Deinen roten Fackeln, o Tod, mein Tod?
Komm mit dem Klang Deiner Muscheltrompeten, komm in der schlaflosen Nacht.
Kleide mich in einen Purpurmantel, faß meine Hand und nimm mich.
Laß vor meiner Tür Deinen Wagen bereit sein mit Deinen ungeduldig wiehernden Rossen.
Heb meinen Schleier und blick mir keck ins Gesicht, o Tod, mein Tod!