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Der Gärtner

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Hans Effenberger translation

Der Arbeiter und sein Weib vom Westland sind fleißig, Ziegel zu stechen für die Darre.

Ihre kleine Tochter geht zur Landungsstelle am Fluß; da hat es kein Ende mit Scheuern und Schrubben von Töpfen und Pfannen.

Ihr kleiner Bruder, mit rasiertem Kopf und braun, nackt, die Glieder kotbespritzt, folgt hinterdrein und wartet geduldig am hohen Ufer auf ihre Weisung.

Sie geht wieder heim, mit dem vollen Kruge frei auf dem Haupt, den blinkenden Messingtopf in der Linken, an der Rechten das Kind — sie, die kleine Dienerin ihrer Mutter, ernst von der Last der häuslichen Sorgen.

Eines Tages sah ich diesen nackten Jungen mit ausgestreckten Beinen sitzen.

Im Wasser saß seine Schwester und rieb mit einer Handvoll Erde ein Trinkgefäß und drehte es um und um.

In der Nähe graste ein weichwolliges Lamm das Ufer entlang.

Es kam dicht heran, wo der Junge saß, und blökte plötzlich laut, und das Kind fuhr auf und schrie.

Seine Schwester ließ ab vom Reinigen des Topfs und lief hin.

Sie nahm ihren Bruder in einen Arm und das Lamm in den andern und teilte ihre Liebkosungen zwischen beiden, mit einem Band der Liebe die Sprößlinge von Tier und Mensch vereinend.

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