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Der Gärtner

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Hans Effenberger translation

Ehrwürdiger Vater, vergib diesem Sünderpaar. Frühlingswinde wehen heut in wilden Wirbeln, treiben Staub und totes Laub davon, und mit ihnen sind alle Deine Lehren verflogen.

Sag nicht, Vater, daß Leben Eitelkeit sei.

Denn heute haben wir zwei einmal Waffenstillstand geschlossen mit dem Tod, und nur für wenige duftende Stunden sind wir beide unsterblich geworden.

Selbst wenn des Königs Heer käme und uns grimmig anfiele, würden wir traurig den Kopf schütteln und sagen: Brüder, ihr stört uns. Wenn ihr dies lärmende Spiel haben müßt, geht und laßt eure Waffen wo anders klirren. Wir sind ja nur für wenige flüchtige Augenblicke unsterblich geworden.

Wenn freundlich Volk käme und sich scharte um uns, wir würden uns tief vor ihm verbeugen und sagen: Dieses ungeheuer große Glück verwirrt uns. Der Raum ist karg in dem unendlichen Himmel, in dem wir wohnen. Denn im Frühling kommen die Blumen in Mengen und die geschäftigen Flügel der Bienen stoßen einander. Unser kleiner Himmel, in dem nur wir zwei Unsterblichen wohnen, ist viel zu eng.

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