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Der Gärtner

75

Hans Effenberger translation

Um Mitternacht sprach er zu seinem Herzen:

„Jetzt ist es Zeit, mein Heim aufzugeben und Gott zu suchen. Ach, wer hat mich so lange hier im Wahn gehalten?“

Gott flüsterte: „Ich“, aber des Mannes Ohren waren verschlossen.

Mit dem schlummernden Kind an der Brust lag sein Weib, friedlich schlafend, neben ihm auf dem Lager.

Der Mann sagte: „Wer seid Ihr, die Ihr mich so lange genarrt habt?“

Die Stimme sagte wieder: „Diese sind Gott“, aber er hörte es nicht.

Das Kind schrie auf im Traum und schmiegte sich eng an die Mutter.

Gott gebot: „Halt, Du Tor, verlaß Dein Heim nicht“, aber noch immer hörte er nicht.

Gott seufzte und sagte traurig: „Warum verläßt mich mein Diener, wenn er mich suchen geht?“

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