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Hans Effenberger translation
Ich sehne mich, die tiefsten Worte zu sprechen, die ich Dir zu sagen habe; aber ich wage es nicht, aus Furcht, Du könntest lachen.
Darum lache ich über mich selbst und verrate mein Geheimnis im Scherz.
Ich nehme meinen Schmerz leicht, aus Furcht, Du könntest es tun.
Ich sehne mich, zu Dir die treuesten Worte zu reden, die ich Dir zu sagen habe; aber ich wage es nicht, aus Furcht, Du könntest sie nicht glauben.
Darum verkleide ich sie in Unwahrheit und sage das Gegenteil von dem, was ich meine.
Ich spotte über meinen Schmerz, aus Furcht, Du könntest es tun.
Ich sehne mich, die kostbarsten Worte zu gebrauchen, die ich für Dich habe; aber ich wage es nicht, aus Furcht, es könnte mir nicht mit gleicher Münze heimgezahlt werden.
Darum gebe ich Dir häßliche Namen und prahle mit meiner harten Strenge.
Ich tu Dir weh, aus Angst, Du würdest nie wissen, was Leid ist.
Ich sehne mich, schweigend bei Dir zu sitzen; aber ich wage es nicht, sonst spränge das Herz mir auf die Lippen.
Darum schwatze ich und plaudere leichthin und verberge mein Herz hinter Worten.
Rauh faß ich mein Leid an, aus Angst, Du könntest es tun.
Ich sehne mich, weg zu gehn von Deiner Seite; aber ich wage es nicht, aus Angst, meine Feigheit würde Dir offenbar werden.
Darum trag ich meinen Kopf hoch und komme heiter in Deine Gesellschaft.
Unablässige Dolchstiche aus Deinen Augen halten meine Wunde immer offen.