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Der Gärtner

64

Hans Effenberger translation

Ich verbrachte meinen Tag im sengend heißen Staub der Straße.

Nun, in der Kühle des Abends, poche ich an die Tür der Schenke. Sie ist verlassen und zerfallen.

Ein alter, verkrüppelter Ashath-Baum streckt seine hungrig haschenden Wurzeln durch die klaffenden Ritzen der Wände.

Es gab eine Zeit, wo Wanderer hier einkehrten, ihre müden Füße zu waschen.

Sie breiteten ihre Matten auf dem Hof im trüben Licht des frühen Monds und saßen und sprachen von fremden Ländern.

Sie wachten erfrischt am Morgen auf, wo das Gezwitscher der Vögel sie froh machte und freundliche Blumen ihnen zunickten vom Wegrain.

Aber keine brennende Lampe erwartete mich, als ich herkam.

Die schwarzen Rauchflecken von mancher vergessenen Abendlampe starren wie blinde Augen von der Wand.

Leuchtkäfer schwirren im Busch am ausgetrockneten Teich, und Bambuszweige werfen ihre Schatten auf den grasüberwachsenen Pfad.

Ich bin Niemandes Gast am Ende meines Tags.

Die lange Nacht ist vor mir, und ich bin müde.

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