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Der Gärtner

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Hans Effenberger translation

Unendlicher Reichtum ist nicht Dein, meine geduldige und traurige Mutter Erde!

Du plagst Dich ab, die Mäuler Deiner Kinder zu stopfen, aber die Nahrung ist karg.

Die Gabe der Freude, die Du für uns hast, ist niemals vollkommen.

Das Spielzeug, das Du für Deine Kinder machst, ist zerbrechlich.

Du kannst nicht alle unsre hungrigen Hoffnungen sättigen, aber sollte ich Dich darum verlassen?

Dein Lächeln, das überschattet ist vom Schmerz, ist meinen Augen süß.

Deine Liebe, die keine Erfüllung kennt, ist meinem Herzen teuer.

Aus Deiner Brust hast Du uns genährt mit Leben, aber nicht mit Unsterblichkeit, darum sind Deine Augen immer schlaflos.

Seit Menschenaltern arbeitest Du mit Farbe und Lied, und doch ist Dein Himmel noch nicht gebaut, nur eine trübe Ahnung von ihm.

Über Deinen Schöpfungen der Schönheit liegt der Nebel von Tränen.

Ich will meine Lieder in Dein stummes Herz gießen und meine Liebe in Deine Liebe.

Ich will Dich anbeten mit Arbeit.

Ich habe Dein zartes Antlitz gesehen, und ich liebe Deinen traurigen Staub, Mutter Erde.

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