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Hans Effenberger translation
Ach warum bauten sie mein Haus an die Straße nach dem Marktflecken?
Sie legen mit ihren beladenen Booten an bei meinen Bäumen.
Sie kommen und gehen und wandern nach ihrem Gefallen.
Ich sitze und schaue ihnen zu; mein Leben verrinnt.
Sie fortweisen kann ich nicht. Und so gehen meine Tage dahin.
Nacht und Tag hallen ihre Schritte vor meiner Tür.
Umsonst rufe ich: „Ich kenne Euch nicht.“ In einigen von ihnen spüren meine Finger Bekannte, in andern meine Nüstern, das Blut in meinen Adern scheint sie zu kennen, und manche sind meinen Träumen vertraut.
Sie fortweisen kann ich nicht. Ich rufe sie und sage: „Komm in mein Haus, wer von Euch mag. Ja, kommt!“
Am Morgen erklingt die Glocke vom Tempel. Sie kommen mit ihren Körben in den Händen. Ihre Füße sind wie Rosen gerötet. Das frühe Licht der Dämmerung liegt auf ihren Gesichtern.
Sie fortweisen kann ich nicht. Ich rufe sie und ich sage: „Kommt in meinen Garten Blumen pflücken. Kommt her!“
Am Mittag tönt der Gong am Tore des Palastes.
Ich weiß nicht, warum sie ihre Arbeit verlassen und an meiner Hecke herumstehn.
Die Blumen in ihrem Haar sind fahl und welk. Die Töne ihrer Flöten klingen matt.
Sie fortweisen kann ich nicht. Ich rufe sie und sage: „Der Schatten ist kühl unter meinen Bäumen. Kommt, Freunde!“
Nachts zirpen die Grillen in den Wäldern.
Wer ist es, der da langsam an meine Türe kommt und leise pocht?
Ich sehe das Gesicht kaum, kein Wort wird laut, die Stille des Himmels ist über allem.
Meinen schweigenden Gast fortweisen kann ich nicht. Ich schaue durch das Dunkel in sein Antlitz und träume, während die Stunden verrinnen.