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Hans Effenberger translation
Du ließest mich und gingst Deinen Weg.
Ich dachte, ich würde trauern um Dich und Dein einsames Bildnis in meinem Herzen aufstellen, in ein goldnes Lied gewirkt.
Aber ach, mein böses Geschick! die Zeit ist kurz.
Jugend schwindet Jahr um Jahr; die Frühlingstage sind flüchtig; ein Nichts macht die zarten Blumen sterben, und der Weise mahnt mich, daß das Leben nur ein Tautropfen ist auf einem Lotusblatt.
Soll ich das alles versäumen, um nach jener Einen zu starren, die mir den Rücken gewandt hat?
Das wäre einfältig und töricht; denn die Zeit ist kurz.
Kommt denn, ihr meine Regennächte mit plätschernden Füßen; lächle, mein goldener Herbst; komm, sorgloser April, streu Deine Küsse über Land.
Komm Du, und Du und Du auch!
Meine Lieben, Ihr wißt, wir sind Sterbliche. Ist es weise, sich das Herz zu brechen um die Eine, die ihr Herz fortnimmt? Denn die Zeit ist kurz.
Es ist süß, in einer Ecke zu sitzen, um zu sinnen und in Reimen zu verkünden, daß Du meine ganze Welt bist.
Es ist heldenhaft, sein Leid zu hegen und zu hätscheln und entschlossen zu sein, sich nicht trösten zu lassen.
Aber ein frisches, junges Gesicht schaut zu meiner Türe herein und hebt seine Augen zu meinen Augen.
Da kann ich nicht anders, als meine Tränen wegwischen und die Weise meines Lieds ändern.
Denn die Zeit ist kurz.