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Hans Effenberger translation
Der Tag ist noch nicht um, der Jahrmarkt nicht zu Ende, der Jahrmarkt am Flußufer.
Ich hatte gefürchtet, daß meine Zeit vergeudet wäre, mein letzter Pfennig vertan.
Aber nein, Bruder, ich habe noch immer etwas übrig. Mein Schicksal hat mich nicht um alles geprellt.
Das Kaufen und Verkaufen ist vorüber.
Jeder hat das Seine eingepackt, und es ist Zeit für mich, heimzugehn.
Aber, Torhüter, verlangst Du Deinen Zoll?
Fürchte Dich nicht, ich habe immer noch etwas übrig. Mein Schicksal hat mich nicht um alles geprellt.
Die Stille im Wind droht Sturm, die niedrig ziehenden Wolken im Westen verheißen nichts Gutes.
Das verstummte Wasser wartet auf den Wind.
Ich spute mich, über den Fluß zu kommen, eh mich die Nacht überfällt.
Fährmann, Du willst Deinen Lohn!
Ja, Bruder, ich hab noch immer etwas übrig. Mein Schicksal hat mich nicht um alles geprellt.
Am Wegrand unter dem Baum sitzt der Bettler. Ach, er sieht in mein Gesicht mit zager Hoffnung!
Er denkt, ich sei reich durch des Tages Ertrag.
Ja, Bruder, ich hab noch immer etwas übrig. Mein Schicksal hat mich nicht um alles geprellt.
Die Nacht wird schwarz und die Straße einsam. Leuchtkäfer glühn im Laub.
Wer bist Du, der mir mit heimlich leisen Schritten folgt?
Ach, ich weiß, Du möchtest mir all meinen Gewinn rauben. Ich will Dich nicht enttäuschen!
Denn ich habe noch immer etwas übrig. Mein Schicksal hat mich nicht um alles geprellt.
Um Mitternacht erreich ich mein Heim. Meine Hände sind leer.
Du wartest auf mich mit ängstlichen Augen an meiner Türe, schlaflos und schweigend.
Wie ein furchtsamer Vogel fliegst Du an meine Brust in ungestümer Liebe.
Ja, ja, mein Gott, noch viel ist mir geblieben. Mein Schicksal hat mich nicht um alles geprellt.