59
Hans Effenberger translation
O Weib, Du bist nicht allein Gottes Geschöpf, sondern auch der Menschen; diese statten Dich aus mit Schönheit aus ihren Herzen.
Dichter weben für Dich ein Gewebe aus Fäden goldener Phantasie; Maler geben Deiner Gestalt immer neue Unsterblichkeit.
Das Meer gibt seine Perlen, die Minen ihr Gold, die Sommergärten ihre Blumen, Dich einzuhüllen, Dich zu bedecken, Dich kostbarer zu machen.
Das Verlangen von Männerherzen hat seinen Glanz über Deine Jugend gebreitet.
Du bist halb Weib und halb Traum.