Protektion.
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Zwei Sünder wollten einst unter die Frommen Zum Herrgott hinauf in den Himmel kommen. Sie wandten drum sich mit Bitten dreist An Josef, den man den Nährvater heißt, Der, weil er selbst durch Jesu Christ Im Himmel hoffähig geworden ist, Als rettender Hort und helfend Schild Für alle lustigen Schelme gilt. Sankt Josef versprach, nicht zu rasten und ruhn Und alles was möglich für sie zu tun. Er bat auch den lieben Gott nach Kräften, Doch der wollt’ nichts wissen von solchen Geschäften. Und weil Gott Vater durchaus nicht wollte, Ward Josef böse und schalt und grollte Und drohte, geärgert über die Maßen, Er werde den Himmel sofort verlassen. Drauf meinte der Herrgott in brüsker Weise: »Leb wohl, ich wünsch dir viel Glück auf die Reise!« Da wandte flugs Sankt Josef ein: »Bon, aber ich gehe nicht allein! Ich nehm meine Frau und den Sohn mit mir Und such für uns Drei ein anderes Quartier!« Er sprach’s und nahm sein Weib an der Hand, Das horchend in der Nähe stand. Da war die Verlegenheit groß im Himmel; Doch war das Ende von dem Getümmel, Das sich die Sache friedlich klärte Und Gott dem Josef die Bitte gewährte. — So sind hinauf zu den Frömmsten der Frommen Einst auch zwei Taugenichtse gekommen, Welch’ Beispiel lehrt, daß es immer nützt, Wenn man auch im Himmel Protektion besitzt.