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Heimat und Fremde

Goldene Worte.

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Laß ungetröstet keine Menschenseele, Die leidbeschwert, von deines Hauses Schwelle gehn, Hab’ niemals Spott für deines Nächsten Fehle, Tu’ so, als hättest du sie nicht gesehn! Sei wie die Biene, die von Blüt’ zu Blüte Holt eines Frühlings Duft und Süße ein, Und sammle Liebe, wo sie dir erglühte, Dann wird dein Sterbetag noch voller Rosen sein! Kein Glanz gleicht dem, den trägt die große Stunde, Da du vergißt, wie weh ein Mensch dir hat getan, Und deckst mit Blüten zu des Grolls glutheiße Wunde: Der Siege schönste feiert, wer verzeihen kann!

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