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Heimat und Fremde

Einsames Wachen.

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Lenzschwüles Nachtblau deckt die Wege zu. Das Dorf liegt dunkel da. Rings tiefe Ruh. Still rinnt der Bach vorbei an Wies’ und Weiden. Nur noch mein Herz schlägt heiß in später Stund’ Und träumt hinaus und schreit sich sehnsuchtswund In seinem Trotz und will sich nicht bescheiden. Duft steigt aus Blütengärten überall Und will das ganze, endlos weite All Mit seinem schwülen Hauch verschütten. Nur noch mein Herz ist wach, weil’s wachen mag, Ist jung und heiß, drum hat’s so wilden Schlag: Es fragt nicht viel nach Traum in Tal und Hütten. Ich bin allein, allein, der ruft und wacht In dieser stillen, großen, finstern Nacht; Der Nebel faßt mich an mit seinen weichen Armen. Die Stunden geh’n und geh’n zur Ewigkeit... Ich träum’ und träum’, mein Herz ist wild und schreit Und niemand sieht’s und will sich mein erbarmen.

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