← Table of contents
Heimat und Fremde

In der Fremde.

Reading edition

Einst war’s, da bin gefahren Hinein ich in fremdes Land, Wo fremd die Menschen waren, Wo niemand mich verstand; Wo die Wolken und der Himmel, Die leuchtende Sonnenzier Und nachts die tausend Sterne So fremd erschienen mir. Und als da mit den Leuten Zu reden ich begann, Da schüttelten alle die Köpfe Und blickten mich hilflos an; Sie hörten mich wohl, doch keiner Den Sinn meiner Worte verstund; Ich sprach und sprach zu ihnen Aus einem fremden Mund. Da fühlt ichs jäh, wie Heimweh Durchs innerste Herz mir ging Und des Leids eine bittere Träne Mir einsam im Auge hing. Und da — da blickten die Leute Mitleidig mir ins Gesicht, Da hat mich jeder verstanden, Verstand er mein Wort auch nicht!

Explore with AITake your curiosity a little further.

Reading settings