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Heimat und Fremde

Gleichnis.

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Die Sonnenblume wendet Ihr gelbes Blütengesicht Dem Licht der Sonne entgegen Und blüht ohne Sonne nicht. Sie ist eine Tochter des Tages, Sie fühlt sich fremd in der Nacht Unterm frostkalten Funkeln der Sterne Und seufzt nach der Sonnenpracht. So ist das Herz der Menschen Von der Sonnenblume ein Stück: Es knüpft sein Sehnen an Liebe Und kennt ohne Liebe kein Glück. Es glüht nur im Licht seiner Sonne, Im Dunkel erschauerts voll Not Und wünscht sich, um Liebe weinend, Tiefinnerlich selbst den Tod...

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