Die letzten Rosen.
Reading edition
Die letzten Rosen fielen Verblichen in den Staub Und wilde Winde spielen Sich mit dem Blütenraub. Im Hain, wo’s still geworden, Regt sich kein Singen mehr. Die Wolken ziehen von Norden Wie Nebelfrauen daher. Verwelkte Gärten breiten Sich weit ins Land hinaus. Nun kommen stille Zeiten Und alles Blühen ist aus. Nun muß der Frühlingsglaube In grauer Luft verwehn Und tief im Menschenherzen Die Sehnsucht schlafen gehn.