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Heimat und Fremde

Donauland.

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Heiliger Name, der fromm wie Gebet Auf den Lippen von Tausenden steht, Schmeichelnd ums Herz wie Mutterhand: Donauland! Rebenumsponnen spiegelt dein Bild Tief sich im Strom, dem mächtigen, mild, Der dich umkränzt mit silbernem Band, Donauland! Uralter Boden, mit Herzblut gedüngt, Immer erhobst du dich wieder verjüngt Gleich einem Phönix aus glutendem Brand, Donauland! Deine Schollen trat oft der Tod, Oft, seit der Nibelungen Not, Viel des Streits deinem Boden entstand, Donauland! Aber du prangst wie die schönste der Frau’n: Deine Reben sind Gold, blührot deine Au’n Und vom Brote duftet dein Ackersand, Donauland! Donauland — wer das Wort nur spricht, Redet Musik, formt ein Gedicht, Wie’s noch kein Dichter schöner erfand: Donauland! Wer dich nennt, ruft Erinnerung wach, Wer dich kennt, geht dir sehnend nach, Immer in Liebe dir zugewandt, Donauland!

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