Heimweh.
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Am Meeresstrand bin ich gesessen, Vom Wogengischt umbraut, Und hab mit verlorenen Blicken Hinaus aufs Meer geschaut. Viel Schiffe glitten draußen In blauer Flut vorbei, Seemöven zogen mit ihnen Und lärmten mit heiserem Schrei. Von steilen Hügeln hernieder Trug’s schwülen Blütenstaub. Der Seewind schmiegte sich zärtlich Ins schimmernde Myrthenlaub. Mich aber zog zur Heimat Ein brennender Sehnsuchtstraum, Zur Heimat, wo auf Bergen Grünt ewig der Tannenbaum. Wo über den Aehrenfeldern Schwebt silberner Lerchenton Und gütige Sonne leuchtet Gluttrunken wie roter Mohn. Wo liebliche Dörfer sich breiten Mit Mühlen an Fluß und Wehr — Da weint’ ich vor Heimweh leise Und die Tränen rannen ins Meer.