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Reisen in den Philippinen

FUNFZEHNTES KAPITEL

Reading edition

VORGESCHICHTLICHE UEBERRESTE. — HOHER WERTH ALTER GEFÄSSE. — TROPFSTEINHÖHLEN IM YAMTIK. — REISEN IN NORD-CAMARINES. — BERGBAU. — GOLD. — BLEIGLANZ. — ROTHBLEI. — KUPFER. — HÜTTENPROZESS DER YGORROTEN. — ESSBARE VOGELNESTER.

Von Naga aus besuchte ich den Cura von Libmánan (Ligmanan), der Dichtertalent und den Ruf eines Naturforschers besass. Er sammelte und taufte hübsche Käfer und Muscheln, und widmete den zierlichsten kleine Sonette. Er erzählte mir Folgendes:

⅓ Grösse.
⅓ Grösse.

⅓ Grösse.

Das ganze Gefäss ist, den Fuss ausgenommen, mit seladongrüner Glasur überzogen.

Mr. W. A. Franks, der die Güte hatte das Gefäss zu untersuchen, ist geneigt es für chinesisch zu halten und erklärt es für sehr alt, ohne jedoch das Alter genauer feststellen zu können (ähnlich sprach sich ein gelehrter Chinese der Burlingame’schen Gesandtschaft aus). Ihm ist nur ein Stück, nämlich ein von Kämpfer aus Japan mitgebrachter, im British Museum befindlicher Krug von noch festerer Masse bekannt, dessen Farbe, Glasur und Glasurrisse (Craquelés) genau mit dem meinigen übereinstimmen. Nach Kämpfer fanden die Japanesen dergleichen Krüge im Meer, und schätzten sie sehr hoch um ihren Thee darin aufzubewahren.

Morga (f. 135) meldet: »Auf dieser Insel Luzon, besonders in den Provinzen Manila, Pampánga, Pangasinán und Ylócos finden sich bei den Eingeborenen sehr alte Thonkrüge von dunkelbrauner Farbe und nicht von gutem Ansehn, einige von mittlerer Grösse, und andre kleiner, mit Zeichen und Stempeln. Sie wissen nicht anzugeben, woher sie dieselben erhielten noch zu welcher Zeit; denn jetzt werden sie nicht mehr gebracht, noch werden sie in den Inseln angefertigt; die Japanesen suchen und schätzen dieselben, denn sie haben gefunden, dass die Wurzel eines Krautes, welches sie Tscha (Thee) nennen und welche heiss getrunken wird als grosse Delikatesse und Arznei, bei den Königen und Herren in Japan, sich nicht hält und konservirt ausser in diesen Krügen, die in ganz Japan so hoch geschätzt werden, dass es die grössten Kostbarkeiten ihrer Wohnzimmer und Kabinette sind, und hat ein solcher Krug einen hohen Werth und sie belegen sie auswendig mit feinem, mit grosser Kunst getriebenem Golde und sie stecken sie in Futterale von Brokat, und es giebt Krüge die auf 2000 Tael zu 11 Realen, geschätzt und verkauft werden . . . Die Eingeborenen dieser Inseln verkaufen sie an die Japanesen so hoch sie können, und bemühen sich sie zu suchen, dieses Gewinnes halber, obgleich jetzt wenige gefunden werden wegen des Eifers, mit dem man sie aufgesucht hat.«

Auch bei den Dayaks und den Malayen in Borneo werden von vielen Reisenden Krüge erwähnt, die aus abergläubischen Ursachen sehr übertrieben, zuweilen auf mehrere tausend Dollars geschätzt werden.

Morga’s Beschreibung passt weder auf das Gefäss von Libmánan noch auf den Krug des British Museum, eher noch auf ein unserem ethnographischen Museum vor Kurzem aus Japan zugegangenes Gefäss. Dieses ist aus braunem Thon, unansehnlich, doch von gefälliger Form, aus vielen Bruchstücken zusammengekittet, die Fugen sind vergoldet und bilden auf dem dunklen Grunde eine Art Netzwerk. Wie hoch dergleichen alte Töpfe, selbst einheimischen Ursprungs noch heut in Japan geschätzt werden, zeigt das von einem Dolmetscher des deutschen Konsulats verfasste Begleitschreiben: »Dieses irdene Gefäss wurde in dem Porzellanfabrikorte Tschisuka in der Landschaft Odori, im südlichen Idzumi gefunden, und ist ein zu den tausend Gräbern gehöriger Gegenstand . . . dasselbe ist von Giogiboosat (berühmtem Buddhisten-Priester) angefertigt, und nachdem es dem Himmel verehrt, von ihm begraben worden. Nach den Ueberlieferungen des Volkes wurde dieser Platz von Grabhügeln mit einem Gedenksteine versehn, das ist jetzt tausend und mehr Jahre her . . . Ich hielt mich zum Zweck meiner Studien lange Jahre in dem Tempel Sookuk jenes Dorfes auf und fand das Gefäss. Ich brachte dasselbe dem Oberpriester Shakudjo, der sehr erfreut darüber war, und es immer wie ein Kleinod bei sich trug. Als er starb, fiel es mir zu, doch konnte ich es nicht finden. Neulich nun als Honkai Oberpriester wurde, sah ich es wieder, und es war mir, als wäre ich dem Geiste Shokudjos wieder begegnet. Gross war meine Erregung und staunend klatschte ich in die Hände, und so oft ich das Kleinod betrachte, gedenke ich, dass es ein Zeichen ist, dass der Geist Shokudjos in Honkai wieder auflebt. Deshalb habe ich die Geschichte dieses Kleinods aufgeschrieben und gut gewahrt. Fudji Kuz Dodjin«.

Freiherr Alexander von Siebold macht mir noch folgende Mittheilung: Der Werth, den die Japaner auf derartige Gefässe legen, beruht auf deren Verwendung bei den geheimnissvollen Theegesellschaften »Cha-no-yu«. Ueber den Ursprung dieser, den Europäern fast noch gar nicht bekannten Verbindungen bestehen verschiedene Legenden, ihre Hauptblüthezeit aber war unter der Regierung des Kaisers Taikosama, der im Jahre 1588 die Gesellschaft der Cha-no-yu zu Kitano bei Myako, mit neuen Statuten versehn, wieder einführte. Seine Zwecke waren sowohl moralische als politische. In Folge der verheerenden Religions- und Bürgerkriege war das ganze Volk entartet und verwildert, aller Sinn für Künste und Wissenschaft untergegangen, nur die rohe Kraft geachtet, an Stelle der Gesetze herrschte das Faustrecht. Der tiefdenkende Taikosama begriff, dass er die rohen Gemüther besänftigen, sie wieder an die Künste des Friedens gewöhnen müsse, um seinem Lande den Wohlstand, sich und seinen Nachkommen die Herrschaft zu sichern. In dieser Absicht rief er die Gesellschaft Cha-no-yu auf’s Neue in’s Leben, versammelte die Meister derselben und die Kenner ihrer Gebräuche um sich.

Der Zweck der Cha-no-yu ist, den Menschen den Einflüssen des ihn umgebenden irdischen Treibens zu entziehn, in seinem Innern das Gefühl vollkommener Ruhe herzustellen, ihn zur Selbstbetrachtung zu stimmen; sämmtliche Gebräuche des Cha-no-yu sind auf dieses Ziel gerichtet.

In luftige reine Gewänder gekleidet, ohne Waffen, versammeln sich die Mitglieder der Cha-no-yu um den Hausherrn und werden von ihm, nachdem sie einige Zeit im Vorsaale ausgeruht, in einen eigens für diese Versammlungen hergerichteten Pavillon geführt. Dieser besteht aus den kostbarsten Holzarten, ist aber ohne jeden Schmuck, der die Gedanken abziehn könnte, ohne Farbe, ohne Firniss, durch kleine mit Pflanzen dichtbewachsene Fenster nur spärlich beleuchtet, und so niedrig, dass man darin nicht aufrecht stehn kann. Die Gäste betreten das Gemach mit feierlich gemessenen Schritten, werden vom Hausherrn nach den vorgeschriebenen Formeln empfangen, und setzen sich dann im Halbkreise zu seinen beiden Seiten. Jeder Unterschied des Ranges hört auf. Nun werden die alten Gefässe unter feierlichen Zeremonien aus ihren kostbaren Umhüllungen hervorgeholt, begrüsst und bewundert; mit eben so feierlichen genau vorgeschriebenen Formeln wird das Wasser auf dem dazu bestimmten Heerde gekocht, der Thee den Gefässen entnommen, und in Tassen zubereitet. Der Thee besteht aus den grünen zu Staub zerriebenen jungen Blättern des Theestrauchs, und wirkt sehr aufregend. Unter tiefem Schweigen wird der Trank genossen, während Weihrauch auf dem erhabenen Ehrenplatz »toko« brennt. Nachdem sich der Geist gesammelt, beginnt die Unterhaltung, die sich aber nur auf abstrakte Gegenstände erstrecken darf (Politik soll indessen nicht immer ausgeschlossen bleiben). Der Preis der bei diesen Versammlungen verwendeten Gefässe ist sehr bedeutend, und stehn letztere im Werthe unseren theuersten Gemälden nicht nach. Taikosama belohnte seine Feldherren oftmals mit dergleichen alten Gefässen, statt mit Ländereien, wie sonst üblich. Auch nach der jüngsten Revolution wurden einige der hervorragendsten Daimios (Fürsten) vom Mikado dafür, dass sie ihm zum Thron seiner Ahnen verholfen, mit solchen Cha-no-yu-Gefässen belohnt. Die besten, die ich gesehn, waren nicht schön, es waren alte, verwitterte, schwarze oder dunkelbraune Krüge mit ziemlich breitem Halse zum Aufbewahren des Thees, hohe Tassen aus Craquelé-Porzellan oder Steingut zum Trinken des Aufgusses, tiefe breite Wasserbehälter, und alte verrostete eiserne Kessel mit Ringen zum Wasserkochen, alles höchst einfach von Ansehn, aber in die kostbarsten Seidenstoffe eingewickelt und in vergoldeten Lackkasten aufbewahrt. Unter den Schätzen des Mikado und des Taikun’s, auch in einigen Tempeln werden unter den höchsten Kostbarkeiten dergleichen alte Gefässe mit Dokumenten über ihre Herkunft aufbewahrt.

Den Gipfel des Berges zu erreichen, auf dem ein See befindlich sein soll, »wo käme sonst das Wasser her?« gelang mir nicht. Zwei Tage versuchten wir mit grossen Anstrengungen von verschiedenen Seiten durch den dichten Wald zu dringen, der Führer, der in Libmánan dem Cura versichert hatte, den Weg zu wissen, erklärte jetzt das Gegentheil. Ich liess den bisher Unbelasteten nun zur Strafe einen Theil des Gepäcks tragen, an der nächsten Wendung des Pfades aber warf er es ab und entsprang, so dass wir zur Umkehr gezwungen wurden. In diesen Wäldern sind Hirsche und Wildschweine sehr häufig. Sie bildeten den Hauptbestandtheil unserer Malzeiten, zu denen sich, im Anfang unseres Zuges, bis gegen 30 Personen einfanden, die angeblich in den Zwischenzeiten Schnecken und Insekten mit erfolglosem Eifer für mich suchten.

Bei meiner Abreise aus Darága hatte ich einen muntern kleinen Jungen mitgenommen, der »Beruf zum Naturforscher« fühlte. In Libmánan kam er plötzlich abhanden, mit ihm zugleich ein Bund Schlüssel. Alles Suchen war vergebens. Er war direkt nach Naga gegangen, hatte sich, durchs Vorzeigen der entwendeten Schlüssel legitimirt, vom Mayordomo meines Gastfreundes einen weissen Filzhut ausliefern lassen und war damit verschwunden. Schon einmal hatte ich ihn, mit dem Hut sich im Spiegel bewundernd, stehn sehn. Die Versuchung war zu gross für ihn gewesen.

Anfang März hatte ich das Vergnügen den Administrador von Camarínes und einen spanischen Oberst, die über Daet und Mauban zur Hauptstadt reisten, nach Nord-Camarínes zu begleiten. Um 5 Nachm. verliessen wir Butúngan am Bicolfluss, 2 Leguas unterhalb Naga, in einer Falúa von 12 Rudern, mit einem Sechspfünder und zwei Vierpfündern ausgerüstet, von Bewaffneten begleitet, und erreichten Cabusáo, am Ausfluss des Bícol, bald nach 6, von wo wir gegen 9 in See gingen. Die Falúa gehörte der Steuerverwaltung und hatte im Verein mit einer andern, unter dem Befehl des Alkalden, die Nordküste der Provinz gegen Schmuggler und Seeräuber zu schützen, die in dieser Jahreszeit in den Schlupfwinkeln der Bay von San Miguél herum zu liegen pflegen. Zwei ähnliche Kanonenboote versahn den Dienst an der Südküste der Provinz.

Die Ufer des Bicolflusses sind auf beiden Seiten flach, und dehnen sich zu weiten Reisfeldern aus; im Osten sieht man gleichzeitig die schönen Vulkane Mayon, Yriga, Malinao und Ysarog.

Gebirge Bacacáy von der Barre von Daet.
Gebirge Bacacáy von der Barre von Daet.

Gebirge Bacacáy von der Barre von Daet.

Mit Tagesanbruch erreichten wir die Barre von Daet und nach zweistündigem Marsche die gleichnamige Hauptstadt der Provinz Nord-Camarínes, wo wir im Hause des Alkalden, eines gebildeten Navarresen, vortreffliche Aufnahme fanden. — Nur der zahme Affe, der auch die Gäste seines Herrn bewillkommnen sollte, wandte ihnen mit angelernter unhöflicher Geberde den Rücken und ging auf die Thür zu. Da stellte der Mayordomo einen Spiritusflakon mit einer kleinen giftlosen Schlange auf die Schwelle, schnell sprang der Affe zurück und verbarg sich zitternd hinter seinem Herrn.

Abends war Ball, es waren aber keine Tänzer vorhanden, einige eingeladene Indierinnen sassen im besten Putz schüchtern an einem Ende des Saales und tanzten mit einander, wenn sie dazu aufgefordert wurden, ohne von den Spaniern beachtet zu werden, die sich am andern Ende unterhielten.

Nachdem Festlichkeiten und Regengüsse die Abreise um zwei Tage verzögert, brachen wir auf und trabten in einer Stunde mit den muthigen Pferden des Alkalden auf ebener Landstrasse NW. nach Talisáy, in einer andern Stunde nach Indang, wo Bad und Frühstück bereit standen. Bisher hatte ich nie in der Provinz ein Badezimmer im Hause eines Spaniers getroffen; bei Nordeuropäern fehlt es nie. Die Spanier scheinen Bäder als eine Art Heilmittel zu betrachten, das nur mit Vorsicht gebraucht werden darf, vielleicht halten es auch jetzt noch Manche für nicht gut christlich; zur Inquisitionszeit galt bekanntlich häufiges Baden für ein Kennzeichen der Mohren und war daher durchaus nicht ohne Gefahr. Nur in Manila machen die am Pasig Wohnenden eine Ausnahme; dort herrscht bei den Familien die Sitte, oder Unsitte mit den Freunden des Hauses zusammen in geräumigen Verschlägen Flussbäder zu nehmen.

Indierin die Bulaqueña tanzend.
Indierin die Bulaqueña tanzend.

Indierin die Bulaqueña tanzend.

In Indang endet die Strasse, wir fahren in zwei Kähnen flussabwärts bis zur Barre, und erwarten an einer, durch die Liebenswürdigkeit des Alkalden reich besetzten Tafel die von unsern Dienern auf schlechten Wegen dahin gebrachten Pferde. An der öden Barre erhebt sich, von zwei oder drei Fischerhütten und eben so vielen Casuarinen umgeben, ein Kastell gegen die Moros, die zum Glück für dasselbe, selten so weit westlich gehn, denn es besteht nur aus einer offnen, mit Palmenblättern gedeckten Hütte, einer Art Sonnenschirm, auf 15′ hohen armdicken Stangen. Die dazu gehörigen Kanonen sollen, der Sicherheit wegen, vergraben sein. Wir folgen dem Seeufer, das aus kalkigem Sande besteht und mit einem Teppich kriechender Strandpflanzen in voller Blüthe überzogen ist. Im Waldrande zur linken, viele blühende Sträucher und Pandanus mit grossen scharlachrothen Früchten. Nach einer Stunde überschreiten wir den Fluss Longos auf einer Fähre, und kommen bald darauf an einen Sporn krystallinischen Gebirges, das uns den Weg versperrt und als Punta Longos in’s Meer ragt. Die Pferde klettern mit Mühe hinüber, jenseits finden wir die Fluth schon so hoch gestiegen, dass wir knietief im Wasser reiten. Nach Sonnenuntergang setzen wir einzeln mit grossem Zeitaufwand in einer elenden Fähre über die breite Mündung des Pulundága, wo ein angenehmer Waldweg über einen abermals quer vor uns in’s Meer fortsetzenden Bergsporn Malangúit uns in 15 Minuten an die Mündung des Paracáli bringt. Die lange Brücke ist so schadhaft, dass wir die Pferde vorsichtig, durch weite Zwischenräume getrennt, hinüber leiten müssen; jenseits liegt der Ort Paracáli, von wo meine Gefährten die Reise über Mauban nach Manila fortsetzen.

Kastell gegen Seeräuber.
Kastell gegen Seeräuber.

Kastell gegen Seeräuber.

Paracáli und Mambuláo sind zwei, allen Mineralogen wegen der dort vorkommenden Rothbleierze wohlbekannte Oertlichkeiten. Am folgenden Morgen kehrte ich nach Lóngos zurück. Es zählt nur wenige elende Hütten, von Goldwäschern bewohnt, die fast nackt gehn; vielleicht weil sie den grössten Theil des Tages im Wasser arbeiten: sie sind aber auch sehr arm.

Der Boden besteht aus Schutt, zersetzten Trümmern krystallinischen Gesteins, reich an Quarzbruchstücken. Die Arbeiter machen Löcher in den Boden 2½ Fuss lang, 2½ Fuss breit, bis 30 Fuss tief. 3 Fuss unter der Oberfläche fängt das Gestein gewöhnlich an, goldhaltig zu werden, der Gehalt nimmt bis 18 Fuss Tiefe zu und wird dann wieder geringer; doch sind diese Verhältnisse sehr unzuverlässig, daher viele fruchtlose Versuche. Das Gestein wird in Körben auf Bambusleitern aus den Löchern herauf getragen, das Wasser in kleinen Eimern; in der Regenzeit ist es aber nicht möglich die Löcher wasserfrei zu halten, da sie am Bergabhang liegen und sich schneller füllen, als sie ausgeschöpft werden können; der Mangel an Wasserhebevorrichtungen ist auch schuld, dass die Gruben nicht tiefer gemacht werden.

Das Pochen des goldhaltigen Gesteins geschieht zwischen zwei Steinen, deren einer als Ambos, der andre als Hammer dient. Jener flach, in der Mitte etwas vertieft, liegt am Boden, dieser von 4 × 8 × 8 Zoll, also von etwa 25 Pfund Gewicht ist mit Rotang an der Spitze eines schlanken Bäumchens befestigt, das schräg in einer Gabel liegt und am entgegengesetzten Ende im Boden festgemacht ist. Der Arbeiter schnellt den als Hammer dienenden Stein auf das goldhaltige Gestein und lässt ihn durch die Federkraft des jungen Baumes wieder in die Höhe fahren.

⅓ Grösse.
⅓ Grösse.

⅓ Grösse.

Nester von Collocalia troglodytes.

Zehn Minuten N. vom Dorf Malagúit liegt ein Berg, in welchem Bleiglanz und Rothblei gewonnen worden sind. Das Gestein besteht aus sehr zersetztem glimmerreichem Gneiss. Es ist ein über 100′ langer Stollen vorhanden. Das Gestein scheint sehr arm gewesen zu sein.

Auf der Kuppe dieses selben Hügels, N. 30° W. vom Dorf, sind die berühmten Rothbleierze gefunden worden. Die Grube war eingestürzt, vom Regen zugeschwemmt, so dass nur noch eine flache Vertiefung im Boden zu sehn war; nach langem Suchen gelang es zwischen dem darauf wachsenden Gestrüpp einige kleine Bruchstücke zu finden, auf denen noch Chrombleierz deutlich zu erkennen war. Kapitän Sabino, der ehemalige Gobernadorcillo von Paracáli, ein wohlunterrichteter Indier, der mich auf Veranlassung des Alkalden begleitete, hatte aber vor einigen Jahren graben lassen um Probestücke für einen Spekulanten zu erhalten, der darauf ein neues Aktienunternehmen in Spanien zu gründen beabsichtigte. Die gefundenen Proben wurden indessen nicht abgenommen, da Philippinische Bergwerksaktien inzwischen an der Madrider Börse in Misskredit gerathen waren. Leider war, ausser einigen kleinen Drusen, nur noch ein Kistchen voll Sand vorhanden, bestimmt, zerklopft, als bunter Streusand verkauft zu werden. Durch Aussieben wurde alles Brauchbare gerettet.

Auf diesem Hügel kommt eine besonders schöne Fächerpalme vor; ihr Stamm ist 30 bis 40′ hoch, zylindrisch, dunkelbraun mit ¼ Zoll breiten weissen Ringen in Abständen von 4 Zoll; und in gleichen Zwischenräumen kronenartige Bänder von 2 Zoll langen schwarzen Stacheln; gegen die Blattkrone geht der Stamm in das reiche Braun der gebrannten Sienna über.

Von Paracali führt ein trotz des sehr schlechten Weges angenehmer Ritt abwechselnd am Seestrand und durch schönen Wald in 3½ Stunde nach Mambuláo, das W. b. N. liegt. Ich steige im Tribunal ab und richte mich in dem Raum ein, worin die Munition aufbewahrt wird, dem einzigen verschliessbaren. Zur grössern Sicherheit soll das Pulver in eine Ecke getragen, mit einer Büffelhaut zugedeckt werden. Es geschieht, wie ich angeordnet; mein Diener hält dabei ein brennendes Talglicht, sein Gehülfe eine Pechfackel in der Hand. Als ich den eingeborenen Priester besuche, werde ich von einem jungen Mädchen freundlich begrüsst; ich will ihr die Hand geben, sie dankt mit einem Knicks: »tengo las sarnas« (ich habe die Krätze). Die in den Philippinen sehr verbreitete Krankheit scheint in dieser Gegend ihren Mittelpunkt zu haben. Ich glaube kaum hier eine Indierin ohne Krätzflecke gesehn zu haben. (Vergl. S. 130.)

¼ Legua NNO. stösst man auf die Ruinen einer andern Aktienunternehmung, der Ancla de Oro. Schacht und Stollen waren eingefallen und dicht bewachsen; von den beträchtlichen Gebäuden standen nur noch wenige dem Einsturz nahe Reste. Ringsum waren Indier beschäftigt auf ihre Weise einige Goldkörnchen zusammen zu lesen. Das bis zur Unkenntlichkeit verwitterte Gestein ist Gneiss, einige tausend Schritt jenseits steht solcher deutlich krystallinisch an.

½ Legua N. b. O. von Mambulao liegt der Bleiberg Diniánan. Auch hier waren alle Werke eingestürzt, zugeschlämmt, bewachsen. Erst nach langem Suchen wurden wenige Bruchstücke mit Spuren von Rothbleierz aufgefunden. Dieser Berg besteht aus Hornblendegestein, an einer Stelle sehr schöner grosskrystallinischer Hornblendeschiefer.

1½ Legua S. von Mambulao deutet eine flache Bodenvertiefung im dichten Walde die Stelle einer ehemaligen Kupfergrube an, die 84′ tief gewesen sein soll. Kupfererze finden sich in Luzon an mehreren Orten. Proben gediegen vorkommenden Kupfers erhielt ich von der Bucht von Lúyang nördlich der Enseñada de Patág, in Caramúan.

1869 hörte ich in London, der Betrieb sei ganz aufgegeben worden; nach den neuesten Nachrichten geht er zwar fort, die Aktionäre haben aber nie eine Dividende in unserem Sinne erhalten, auch der Abschluss von 1872 ergiebt wieder Verlust oder wie die schönredenden Spanier sagen, einen dividendo pasivo.

Was den Europäern bisher nicht gelungen zu sein scheint, haben indessen die wilden Ygorroten, die jenes unwegsame Gebirge bewohnen, schon seit Jahrhunderten mit Erfolg und in verhältnissmässig grosser Ausdehnung betrieben und dies ist um so bemerkenswerther als das Metall in jenem Gebiete fast nur in Form von Kiesen vorkommt, die auch in Europa nur durch umständliche Verfahren und nicht ohne Zuschlag verwerthet werden könnten.

Man schätzt das von 1840 bis 1855 durch die Ygorroten in den Handel gebrachte Kupfer, theils roh, theils verarbeitet, auf jährlich 300 Picos; auch die Ausdehnung der unterirdischen Erdarbeiten und die bedeutende Menge vorhandener Schlacken deuten auf einen lange bestehenden beträchtlichen Betrieb.

Höhe 17 Cm., Durchmesser oben 19 Cm., grösster Umfang 71 Cm.
Höhe 17 Cm., Durchmesser oben 19 Cm., grösster Umfang 71 Cm.

Höhe 17 Cm., Durchmesser oben 19 Cm., grösster Umfang 71 Cm.

Jedenfalls ist die Thatsache, dass ein wildes, isolirt im Gebirge lebendes Volk in der Hüttenkunde soweit vorgeschritten sei, von so grossem Interesse, dass eine Beschreibung ihres Verfahrens nach Santos (im wesentlichen nur eine Wiederholung einer früheren von Hernandez, in der Revista minera I. 112.) gewiss willkommen sein wird.

Die Oefen oder Schmelzvorrichtungen bestanden aus einer runden Vertiefung in thonigem Boden und hatten 0m[P2: 0m] 30 Durchmesser bei 0m[P2: 0m] 15 Tiefe. Eine damit in Verbindung stehende 30° gegen die Vertiefung geneigte konische Röhre (Düse) von feuerfestem Gestein nahm zwei Bambusrohre auf, die in die unteren Enden zweier ausgehöhlten Fichtenstämme eingepasst waren, in denen sich zwei an ihrem Umfange mit trocknem Grase oder Federn bekleidete Scheiben abwechselnd auf und ab bewegten, und die für das Schmelzen erforderliche Luft zuführten.

Wenn die Ygorroten Schwarzkupfer oder gediegen Kupfer erblasen hatten, so beugten sie dem Verlust (durch Oxydation) vor, indem sie einen Tiegel aus gutem feuerfesten Thon in Gestalt eines Helmes aufsetzten, wodurch es ihnen leichter ward , das Metall in Formen zu giessen, die aus demselben Thone bestanden. Nachdem der Ofen hergerichtet, beschickten sie ihn mit 18 bis 20 Kg. reichen oder gerösteten Erzes, das nach Hernandez wiederholten Versuchen über 20% Kupfer enthielt, und verfuhren dabei ganz wissenschaftlich, indem sie das Erz stets an der Mündung der Düse also dem Luftzuge ausgesetzt, die Kohlen aber an den Wänden des Ofens aufgaben, die aus losen zur Höhe von 0m50 übereinander geschichteten Steinen bestanden. Nachdem das Feuer angezündet und das beschriebene Gebläse in Gang gesetzt war, entwickelten sich dichte gelbe, weisse und oraniengelbe von der theilweisen Verflüchtigung des Schwefels Arsens und Antimons herrührende Rauchwolken, bis nach Verlauf einer Stunde, sobald sich nur durchsichtige schweflige Säure bildete, und die Hitze den höchsten, bei diesem Verfahren möglichen Grad erreicht hatte, das Blasen eingestellt und das Produkt herausgenommen wurde. Dies bestand aus einer Schlacke oder vielmehr aus den eingetragenen Erzstücken selbst, die wegen des Kieselgehaltes des Ganggesteines sich bei der Zersetzung des Schwefelmetalls in eine poröse Masse verwandelten (und sich nicht verschlacken und kieselsaure Verbindungen eingehn konnten, weil es sowohl an Basen als an der erforderlichen Hitze gebrach); ferner aus einem sehr unreinen »Stein« von 4 bis 5 Kg. Gewicht und etwa 50 bis 60% Kupfergehalt.

Mehrere solcher »Steine« wurden zusammen 12 bis 15 Stunden lang in starkem Feuer niedergeschmolzen und dadurch abermals ein grosser Theil der genannten drei flüchtigen Körper entfernt. In denselben Ofen stellten sie die schon geglühten »Steine« aufrecht, und zwar ebenfalls so, dass sie sich im Kontakt mit der Luft, die Kohlen dagegen an den Wänden des Ofens befanden, und erhielten, nachdem sie eine ganze oder halbe Stunde geblasen, als Schlacken ein Silikat von Eisen mit Antimon und Spuren von Arsen, einen »Stein« von 70 bis 75% Kupfergehalt, den sie in sehr dünnen Scheiben abhoben (Konzentrationsstein) indem sie die Abkühlungsflächen benutzten. Im Boden der Vertiefung blieb, jenachdem die Masse mehr oder weniger entschwefelt war, eine grössere oder geringere Menge (stets aber unreines) Schwarzkupfer zurück.

Die durch diesen zweiten Prozess gewonnenen Konzentrationssteine wurden abermals geglüht, indem man sie durch Holzschichten trennte, damit sie nicht an einander schmelzen konnten bevor sie das Feuer von den Unreinigkeiten befreit hatte.

Das bei der zweiten Beschickung erhaltene Schwarzkupfer und die bei eben dieser Operation niedergeschmolzenen Steine wurden in demselben (durch Bruchsteine verengten und mit einem Schmelztiegel versehenen) Ofen einer dritten Operation unterworfen, die eine Schlacke von kieselsaurem Eisen und ein Schwarzkupfer erzeugte, das in Thonformen ausgegossen wurde und in dieser Gestalt in den Handel kam. Dieses Schwarzkupfer enthielt 92 bis 94% Kupfer und war verunreinigt mit einer, durch ihre gelbe Farbe gekennzeichneten Kohlenstoffverbindung desselben Metalles, und das durch langsame Abkühlung an der Oberfläche entstandene Oxyd, das sich stets bildete trotz der angewandten Vorsichtsmaasregel, die der Oxydation ausgesetzte Oberfläche mit grünen Zweigen zu peitschen. Wenn das Kupfer zur Anfertigung von Kesseln, Pfeifen und anderem häuslichen Geräth oder Schmuck dienen sollte, die von den Ygorroten mit so grosser Geschicklichkeit und Geduld ausgeführt werden, so wurde es dem Läuterungsprozess unterworfen, der sich nur dadurch von dem vorhergehenden unterschied, dass man die Kohlenmenge verringerte und den Luftstrom vermehrte, in dem Maasse als der Schmelzprozess sich seinem Ende näherte, was die Fortschaffung der Kohlenstoffverbindung durch Oxydation zur Folge hatte. Durch wiederholte Versuche fand Santos, dass selbst bei Erzen von 20% mittlerem Gehalt nur 8 bis 10% Schwarzkupfer aus der dritten Operation erzielt wurden, so dass also in den Schlacken oder porösen Quarzen der ersten Operation 8 bis 12% zurückblieben.

Nord-Camarínes ist spärlich bewohnt, in den Bergbaudistrikten hat die Bevölkerung abgenommen, seitdem die vielen durch Aktienschwindel künstlich in’s Leben gerufenen Unternehmungen zu Grunde gegangen. Die Goldwäscher sind meist liederlich und verschuldet, sie hoffen fortwährend auf reiche Funde, die nur äusserst selten vorkommen und dann gewöhnlich gleich verprasst werden, daher findet man auch Champagner und andre Luxusgegenstände in den Läden der sehr ärmlichen Dörfer.

Malagúit und Matángo sollen in der trocknen Jahreszeit durch einen ziemlich guten Weg verbunden sein, jetzt trennte eine Schlammpfütze, in welcher die Pferde bis zum Bauch einsanken, beide Ortschaften.

In Lábo, einem Dörfchen am rechten Ufer des Laboflusses, der dem gleichnamigen Berge entspringt, wiederholen sich die oben mehrfach geschilderten Verhältnisse: schnellverschwindende Spuren der Werke früherer Aktiengesellschaften, dazwischen kleine von Indiern bearbeitete Gruben. Rothblei ist hier nicht gefunden worden, aber Gold und besonders »Platina«, das sich aber durch Besichtigung einiger Proben als Bleiglanz erweist. Der Berg Labo scheint nach seiner Glockenform und den Geschieben im Flussbett aus Hornblendetrachyt zu bestehn. ½ Legua WSW. durch fusstiefen Schlamm watend erreichen wir den Berg Dallas, wo ehemals Bleiglanz und Gold von einer Aktiengesellschaft, jetzt Gold von wenigen Indiern auf die mehrfach erwähnte Weise gewonnen wurde.

Gebirge Bacacáy vom Tribunal von Labo.
Gebirge Bacacáy vom Tribunal von Labo.

Gebirge Bacacáy vom Tribunal von Labo.

Es gelang mir weder in dieser Provinz noch in Manila näheres über die Geschichte der vielen verunglückten Bergbauunternehmungen zu erfahren. So viel aber scheint festzustehn, dass sie nur von Spekulanten in’s Leben gerufen, niemals mit genügenden Mitteln sachkundig betrieben worden sind und verfallen mussten sobald die Spekulanten ihre Aktien untergebracht hatten.

Ausser dem wenigen von den Indiern auf so unergiebige Weise gewonnenen Golde, liefert Nord-Camarínes jetzt kein Metall. Anfänglich erhob der König von Spanien ein Fünftel, dann einen Zehnten vom Golde, später hörte die Abgabe auf. Zu Morgas Zeit betrug der Zehnten durchschnittlich 10,000 Doll. (»denn viel wird verheimlicht«), die Ausbeute also über 100,000 Doll. Gemelli Carreri (S. 443) erfuhr vom Guvernör von Manila, dass jährlich 200,000 Doll. Werth an Gold, ohne Hülfe von Feuer oder Quecksilber gesammelt werde, und dass Paracáli besonders goldreich sei. Zur Schätzung der gegenwärtigen Erträge fehlen mir alle Daten. Die auf viele Anfragen erhaltenen Antworten verdienen keine Erwähnung. Sehr gering sind die Erträge jedenfalls, sowohl wegen der Unvollkommenheit des Verfahrens, als der Unbeständigkeit der Arbeit, denn die Indier arbeiten nur, wenn die Noth sie dazu zwingt.

In einem Nachen kehrte ich stromabwärts nach Indang zurück, einem verhältnissmässig blühenden Ort, mit geringerer Bevölkerung, aber bedeutenderem Handel als Daet; die Ausfuhr besteht vorzüglich aus Abaca, die Einfuhr aus Reis.

Nach den Mittheilungen eines alten Schiffers, der viele Jahre lang an dieser Küste fährt, herrschen dieselben Winde von Daet bis zum Cap Engaño, der NO. Spitze Luzons: Von Oktober bis März der Nordost, hier der Regen-Monsun, mit Nordwinden beginnend, die von kurzer Dauer sind und bald in NO. übergehn; im Januar und Februar treten Ostwinde ein und beschliessen den Monsun; die stärksten Regen fallen von Oktober bis Januar, im Oktober kommen zuweilen Taifune vor. Sie fangen an mit N. oder NO., gehn nach NW. wo sie am heftigsten sind, dann durch N. und O. zuweilen bis SO. und selbst S. — März, April, mitunter auch Anfang Mai wehen Wechselwinde, sie leiten den SW.-Monsun, die von Regenschauern unterbrochene trockene Jahreszeit ein. Am trockensten sind April und Mai. Gewitter kommen von Juni bis November, am häufigsten im August vor. Im SW.-Monsun ist das Meer sehr ruhig, in der Mitte des NO.-Monsuns hört alle Schifffahrt an der Ostküste auf. In der Umgegend von Balér wird der Reis im Oktober gesäet, im März oder April geerntet. Bergreis wird nicht gebaut.

Gold 77,4

Silber 19,0

Eisen 0,5

Kieselerde 3,0

Verlust 0,1

100,0

A B

Kieselsäure 25,800 47,06

Schwefel 31,715 44,44

Kupfer 24,640 16,64

Antimon 8,206 5,12

Arsen 7,539 4,65

Eisen 1,837 1,84

Kalk Spuren

(Verlust) 0,263 0,25

100,000 100,00

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Notes in this chapter

Note 1 · Vielleicht Topfstein, der in China zur Anfertigung billigen Schmucks dient; gypsartig bezieht sich wohl nur auf den Härtegrad. ↑Note 2 · In der Christy’schen Sammlung in London sah ich an einer Vorrichtung aus den Schifferinseln einen derartigen Stein geschickt verwendet, um VNote 3 · Carletti Viaggi 2. 11. ↑Note 4 · Life in the Forests of the Far East 1. 300. ↑Note 5 · Nach Pater Camel (Philos. transact. London vol. XXVI. pg. 246): hantu schwarze Ameise von der Grösse einer Wespe, amtig kleinere schwarze, hNote 6 · Nach Dr. Gerstäcker wahrscheinlich Phrynus Grayi Walck Gerv., lebendig gebärend. S. Sitzungsb. Ges. Naturf. Freunde Berl. 18. März 1862 und Note 7 · Calapnit, tagal. und bicol: die Fledermaus, Calapnitan also wohl: Herr der Fledermäuse. ↑Note 8 · Von mehreren in der Berliner Bergakademie untersuchten Proben Goldsand enthielt nur eine 0,014 Gold, auch in einer Probe des auf dem SchlammNote 9 · Der Gogo ist eine in den Philippinen sehr häufige kletternde Mimose (Entada purseta) mit grossen Schoten; der zerklopfte Stamm wird wie die Note 10 · Ein auf diese Weise gewonnenes Goldkügelchen bestand nach einer in der Berliner Bergakademie angestellten Analyse aus:Note 11 · S. Reiseskizzen S. 198. ↑Note 12 · Nest und Vogel sind in Gray’s genera of birds abgebildet; das Nest entspricht aber nicht den hier gefundenen. Diese sind halbkugelförmig undNote 13 · Spanischer Katalog der Pariser Ausstellung 1867. ↑Note 14 · Informe sobre las minas de Cobre, Manila 62. ↑Note 15 · Nach dem Katalog kommen folgende Erze vor: Buntkupfererz (cobre gris abigarrado), Arsenkupfer (c. gris arsenical), Kupferglas (c. vitreo), KNote 16 · Nach den bei uns geltenden Preisen würde sich der Werth auf etwa 12 Dollar berechnen, der Werth der analysirten Probe (S. 143) auf 14¼ DollaNote 17 · 851 wurde beim Anlegen einer Strasse etwas unterhalb Libmánan, an einer Stelle Poro genannt, 100′ vom Fluss entfernt, unter 4′ Dammerde ein Note 18 · Als Carletti 1597 von den Philippinen nach Japan kam, wurden auf Befehl des Guvernörs sämmtliche Personen an Bord sorgfältig untersucht und Note 19 · St. John4 erzählt, dass der Datu von Tamparuli (Borneo) Reis im Werth von fast 700 £ für einen Krug hergab, und dass derselbe Datu einen zweNote 20 · Von Libmánan besuchte ich den SW. gelegenen Berg Yámtik (Amtik, Hantu)5, der aus Kalk besteht und viele Höhlen enthält. Flussaufwärts 6 StunNote 21 · Ein dicker, queer über den Weg liegender Baumstamm war von einer kleinen Ameise seiner ganzen Ausdehnung nach in Zellen zerfressen. Mehrere Note 22 · Eben so roh ist die Vorkehrung zum Zermahlen des gepochten Gesteines: Aus der Mitte einer kreisförmigen Unterlage — aus roh behauenen SteineNote 23 · Es ist noch zu erwähnen, dass der aus den Gruben kommende Schutt am obern Ende der Wasserrinne gewaschen wird, damit der Sand, der den zum PNote 24 · An den Wänden hafteten einige essbare Salanganennester, aber nicht von derselben Art wie in den Höhlen der Südküste von Java.11 Die hiesigenNote 25 · Sehr beträchtliche Lagerstätten von Kupfererzen kommen bei Mancayán, im Distrikt Lepanto, im Zentralgebirge von Luzon zwischen Cagayán und INote 26 · Die Zeichnung stellt einen von jenen wilden Stämmen angefertigten kupfernen Kessel dar, der sich im Berliner ethnographischen Museum befindeNote 27 · Das gegenwärtig von der erwähnten Aktiengesellschaft, Sociedad minero-metalurgica cantabro-filipina de Mancayan, erworbene erzführende GebieNote 28 · Es war schwierig zur Rückreise nach Paracáli die nöthigen Transportmittel für mein Gepäck zu erlangen, da die Wege durch anhaltende Regen soNote 29 · war also über 18 karätig. ↑
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