Note 15 — FUNFZEHNTES KAPITEL
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Das gegenwärtig von der erwähnten Aktiengesellschaft, Sociedad minero-metalurgica cantabro-filipina de Mancayan, erworbene erzführende Gebiet war bei den Ygorroten in grössere oder kleinere Parzellen, je nach der Volkszahl der anliegenden Dorfschaften eingetheilt deren Grenzen eifersüchtig gehütet wurden. Das Besitzthum eines jeden Dorfes war wiederum unter bestimmte Familien vertheilt, weshalb jene Bergdistrikte noch heut den Anblick von Honigwaben darbieten. Zur Förderung des Erzes bedienten sie sich des Feuersetzens, indem sie an geeigneten Stellen Feuer anzündeten, um durch die Spannkraft des in den Spalten enthaltenen erhitzten Wassers, mit Zuhülfenahme eiserner Werkzeuge den Fels zu zerkleinern. Die erste Scheidung des Erzes wurde in dem Stollen selbst vorgenommen, das taube Gestein blieb liegen und höhete den Boden auf, so dass bei späterem Feuersetzen die Flamme der Holzstösse stets die Decke traf. Wegen der Beschaffenheit des Gesteines und der Unvollkommenheiten des Verfahrens fanden häufig sehr bedeutende Einstürze statt. Die Erze wurden in reiche und quarzhaltige geschieden, jene ohne weiteres verschmolzen, diese einer sehr starken und anhaltenden Röstung unterworfen, wobei nachdem sich ein Theil des Schwefels, Antimons und Arsen’s verflüchtigt, eine Art Destillation von Schwefelkupfer und Schwefeleisen stattfand, die sich als »Stein« oder in Kugeln an der Oberfläche des Quarzes festsetzten und zum grössten Theil abgelöst werden konnten.15