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Reisen in den Philippinen

Note 10 — FUNFZEHNTES KAPITEL

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Es ist noch zu erwähnen, dass der aus den Gruben kommende Schutt am obern Ende der Wasserrinne gewaschen wird, damit der Sand, der den zum Pochen bestimmten Steinen anhaftet, sein Gold in der Rinne oder auf dem Waschbrett absetzen könne. Um das gewonnene Goldpulver zu einem Klumpen zusammen zu schmelzen, in welcher Form es die Händler kaufen, wird es in die Schale einer kleinen Herzmuschel (Cardium) gespült und von einer Handvoll Holzkohlen umgeben, in einen Topfscherben gestellt. Eine Frau bläst durch ein enges Bambusrohr auf die entzündeten Kohlen; in einer Minute ist die Arbeit vollendet.10 Nach vielfältigen Erkundigungen soll der Ertrag per Kopf durchschnittlich nicht über 1½ r. täglich betragen. Weiter SO. von hier im Berg Malagúit sieht man die Reste eines zu Grunde gegangenen spanischen Aktienunternehmens, eine Schutthalde, eine 50′ tiefe Grube, ein grosses zerfallenes Haus und einen 4′ breiten 6′ hohen Stollen. Das Gebirge besteht aus sehr zersetztem Gneiss mit Quarzgängen, im Stollen mit Ausnahme der Quarzbänder fast reine Thonerde mit Sand.

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