Aulestad, 19. Oktober 1889.
Reading edition
Liebe Bergliot, Deinen nächsten Brief mußt Du nach Kristiania richten, denn gleichzeitig mit diesem reisen Deine Mutter und ich dorthin. Ich habe einen so herzlichen Brief von Grieg bekommen, und dann will ich mir die Ausstellung ansehen und „Olaf Trygvason“ hören, und sehen, was in aller Welt Thommessen vorhat, und noch so allerhand andres. Übrigens ist es eine Schande, daß ich meine unterhaltsame Arbeit unterbrechen muß. Deine Erkältung hat mich erschreckt. Zwei Dinge verbiete ich Dir, nämlich, Dich zu verloben und Dich zu erkälten. Denn beides ist unmöglich, wenn man es nicht selbst will. Durchaus unmöglich. Das ist auch das erste Mal, daß Du von Erkältung schreibst und eine Sängerin muß lernen, sich nicht zu erkälten, und streng befolgen, was sie durch Erfahrung darüber gelernt hat. Wer von seiner Kehle leben will und doch sich erkältet, dem gehören Prügel. Das ist meine Meinung. Ich bin das ganze Jahr nicht erkältet.
Björns großer Erfolg in Kopenhagen hat uns und alle möglichen Menschen erfreut. Ein voller Triumph! Die da drinnen (in Kristiania) wissen nichts davon, daß wir jetzt kommen. — Wir freuen uns rasend. — Lies nun endlich Letourneau von Anfang bis Ende. Wenn Du diese Dinge kennst, so kommst Du eher zum Ergebnis der Geschichte als eine Menge Menschen, die Weltgeschichte zum Abiturium studiert haben. Und möchtest Du es lieber auf norwegisch haben, weil es Dir unangenehm ist, es auf französisch zu lesen, so sollst Du es sofort haben. Versprich mir das! Aber wo bleiben die zwei Bücher, die ich Dich bat zu kaufen? Bei denen eilt es sehr mit dem Lesen, sieh zu, daß ich sie bekomme, nicht beide auf einmal, aber eins nach dem andern. — Hier oben sind sie dabei, den Bauplatz zu graben, Bauplatz, Bauplatz, Bauplatz! Übrigens hübsch, daß man weiß, da werden sie wohnen! — Sage Erling und Anna, daß sie nicht lange wegbleiben dürfen, lieber ein andermal wieder fort, wenn vielleicht wir auch fort sind. Du mußt ein bißchen von ihnen erzählen; sie kommen wohl nicht dazu, selbst viel zu schreiben. Sag’ Erling, daß wir im Handumdrehen große Ersparnisse machen. Dem Baumeister geben wir 3 Kronen täglich bei eigner Beköstigung, und er macht für uns die Akkorde mit den anderen. Wir streichen eine ganze Menge von dem, was der Architekt hingeschmiert hat; will man es später nachholen, so ist immer Gelegenheit dazu. Wir legen Schieferboden in den Kellern anstatt Ziegel, legen keinen Zinkboden im Badezimmer, bauen keine Veranda, richten es aber so ein, daß einmal eine gebaut werden kann, wenn es gerade paßt. Und die Fensterrahmen erneuern wir nicht; das kann auch ein andermal geschehen. Wir graben auch keine Abflußrinnen durch die Keller; der Grund ist vorzüglich, und das sind überflüssig angeordnete Dinge. Wir mauern die Keller nicht aus; das wird rasend kostspielig und ist sicher ganz unnötig. Auf diese Weise sparen wir viele tausend Kronen. Und der Baumeister steht dafür ein, daß das Haus auch ohne das gut und schön wird. Das hier mußt Du den „Jungen“ vorlesen und ihnen sagen, daß wir alle Tage von ihnen reden, und sie, sobald sie sich losreißen können, wieder zu Hause haben möchten. — Ich habe mich gefreut, in Deinem letzten Brief einiges von der Klasse und dem Unterricht zu lesen; Du solltest Dich darin üben, mehr derartiges zu sehen und wiederzugeben; es wird Dir selbst Freude machen, es zu können; denn Du hast zweifellos Anlage; aber es gehört Übung dazu. — Es hat mir dieser Tage Spaß gemacht, von der Begegnung zwischen dem deutschen Kaiser und dem russischen zu lesen. In der zierlichsten Form die entschiedenste Werbung und die entschiedenste Ablehnung. Und beide dachten bei jedem Wort, das sie sagten, an Frankreich, obwohl der Name nicht genannt wurde. Wenn Du die Reden gelesen hast, so verstehst Du, was ich meine.
Wir haben einen langen Brief von Ejnar gehabt und haben ihm wieder lange Briefe geschickt und die Zeichnungen vom Haus, hübsch ausgeführt, und einen Deiner Briefe und Sansots letzten Brief und noch allerhand sonst. — Mit Inga und Dagny geht es ausgezeichnet. Diese Inga ist prächtig. Ich habe ihnen zum Frühjahr eine Spritztour nach Kristiania versprochen. Dagny soll wenigstens einmal im Jahre nach Kristiania, ins Theater usw. Wenn wir sie doch nach Paris schicken könnten! Du mußt wirklich Deine alten Leute von uns grüßen; ich freue mich so sehr darüber, daß Du bei guten, gebildeten Menschen bist, die Dich gern haben. Und wie ich mich freue, daß Du so gut schläfst! Mehr als darüber, daß Du arbeitest! — Ist ja wahr, Du mußt Erling erzählen, daß „Han“ ein ausgelernter Dieb geworden ist. Er muß zweifellos aus einer Diebsfamilie stammen. Nicht allein, daß er hier stiehlt, darauf spannt, wenn die anderen gegessen haben und der Tisch unbeaufsichtigt ist, und dann auf den Hinterpfoten herumgeht, mit den Vorderpfoten auf den Tisch, die Teller abschleckt, alles nimmt, was ihm zusagt; sondern er geht auch auf andere Höfe und stiehlt; auf einem Gehöft erwischte er einen Ziegenkäse, auf einem andern fraß er eine Schüssel kalten Brei aus, Frau Börresen stahl er Fleisch, — und so die Runde herum, zum Schrecken der Leute. Das wird noch sein Verhängnis werden, armes Tier. — Erzähle, daß hier jetzt gedroschen ist. Wenig, aber vorzüglich. Der Kleesame ist völlig mißraten; wir haben ihn nicht einmal durch die Maschine gehen lassen. Tausend Grüße von uns allen!
Dein Freund Vater.
Ich schicke kein Buch.
Cavlings. Er ist ja in Kopenhagen, und ich weiß seine Adresse nicht.
Liebe Bergliot, ich habe eine arbeitsreiche Woche hinter mir, es geht nun flott mit der Erzählung. Und mitten in der Arbeit mußte ich mich über Dich freuen, mein keckes Mädel, daß Du es das erstemal, wo Du aufgetreten bist, so gut gemacht hast. Cavling strich Dich natürlich zu sehr heraus; aber es war so gutherzig und warm geschrieben, daß ich es den andern nicht vorlesen konnte, sondern es Keilhau geben mußte. Die Namen der beiden Damen, von denen Du schreibst, daß die eine mit Dir, die andre mit Madame Lürig gesprochen hat, kann ich nicht lesen. Du mußt ein einziges Mal versuchen, deutlich zu schreiben. — Herrgott, Bergliot, Du solltest bloß wissen, was es heißt, etwas Schönes über seine Kinder zu lesen, und dabei sicher zu sein, daß es wahr ist. Das übertrifft alles, was man überhaupt lesen kann. — Nun fängst auch Du an, uns diese Freude zu bereiten. — Propstens sind vor kurzem hier gewesen; die Mädels sind nach Bergen gereist, um unter die Haube gebracht zu werden, und ich habe ihn bös geneckt. — Sonst keine Neuigkeiten von hier, außer daß N. N. vor die Tür gesetzt ist. Sie hatte eine Nasenspitze, die trippte gerade ins Essen hinein, und darüber entzweiten sich Karen und sie, und noch hundert andre Dinge kamen dazu, und schließlich wurde sie ganz unmöglich. Wir setzten den Koffer und die Kommode und die Tasche und das Weibsbild und die Trippnase auf einen Langschlitten und fort damit, adieu! — Große Freude im ganzen Hause. Großer Spektakel mit Geschichten über sie, seit sie weg ist. — Ich habe nichts gehört, ob Du jetzt Darwin liest. Ich schickte Dir das über die Vererbung; das solltest Du nach Dir Frau Runeberg lesen lassen; es wird ihr großes Vergnügen machen, und Du könntest gleichzeitig herzlich für den Brief danken. Glaube mir, der war reizend. — Jetzt sind wir des Abends vom Whist zum Boston übergegangen, und weiß Gott, die Mädelchens sind dabei ebenso pfiffig wie wir! — Heute wurde Peters Mutter begraben; der Sarg wurde hier gemacht, und die Pferde gingen von hier, so daß die ganze Gesellschaft von Baklien aus in Schlitten zur Kirche fuhr, alle Dienstboten und Kätner. Und die Mädelchens kamen mit ihren Handschlitten zur Kirche hinauf, und weil der Leichenzug nicht rechtzeitig kam, schlitterten sie den neuen Weg hinunter bis nach Solhejm; und dann saßen sie bei der Leiche auf bis oben und fuhren vor dem ganzen Leichenzug noch einmal hinunter! Keilhau und Erling mit zurück, wo große Gesellschaft war, und sie spielten Whist mit Fedje und Peter (der vielleicht außer Erling der beste Whistspieler in Gausdal ist) und kamen um 7 Uhr heim und waren sehr erbaut von der Fahrt und der Gesellschaft. Aber es sieht so aus, als ob Peters jüngstes Kind (3 Wochen alt) ebenfalls dran glauben muß, also gibt es noch ein Begräbnis. Auch Mathias’ Frau, die Ingeborg, stirbt gewiß bald. Wir haben ihm mit Geld und Essen und Kleidern für die Kinder helfen müssen, obwohl er das größte Anwesen des Gutes, vielleicht des ganzen Kirchspiels hat; es geht rückwärts, wenn die Frau krank liegt. Also, Ihr taugt doch zu etwas, Ihr Frauensleute, selbst wenn ihr uns nicht vorsingt. Ja, Du bist doch unsre einzige herrliche Bergliot, Du! Oh, wie ich Dich lieb habe, ganz gleich, zum Teufel, ob Du eine berühmte Tochter wirst oder nicht.
Grüße Mad. Lürig und Deine alte Dame. Du kannst Geld für die Uhr geliehen bekommen.
Dein Freund Vater.
Liebe Bergliot, hast Du den „Professor“ gelesen? — Falls nicht, so schicken wir Dir das Buch, und Du es Ejnar! Dank für alles, was Du mir schickst! Es freut mich erstens an und für sich, und dann, weil es von Dir kommt und zeigt, daß Du selber Anteil nimmst und willst, daß auch wir Anteil nehmen. Ich lese noch immer täglich „Le Temps“. Fertig mit „Le rêve“, nachgemachte, gut nachgemachte Legenden-Poesie, aber unwahrscheinlich. Ja, liebe Bergliot, wenn Du jetzt Sehnsucht hast, so vergiß nicht, daß in ihrer unklaren Arbeitszeit das alle haben, und am meisten diejenigen, die ihrer Arbeit wegen sich abschließen müssen. Die Belohnung kommt später. Sei nicht ungeduldig. Aber sag’ uns alles, was sich Dir in den Weg stellt, zeichne alle Wolken, die Dir dräuen, selbst nur momentan; schon sie abzeichnen zu können, ist der halbe Weg, sie los zu werden.
Dein Freund Vater.
Liebe Bergliot, Dank, tausend Dank für Deinen Brief! Die Stelle über Hanka als Mezzosopran war allerliebst! Sag’ ihr von mir, daß sie einen Mann heiraten muß, der um ein Viertel größer ist, und der die Liebhaberpartien singt, sonst kann sie sich auf keiner Bühne sehen lassen. — Was Du über die Aussprache des Französischen schreibst, ist richtig. — Du mußt auch noch lernen, das Norwegische auszusprechen. Wer einen herzlichen Eindruck machen will, muß die Worte genau so sagen, wie wir selbst sie sagen, wenn wir am natürlichsten sind.
Hier zu Hause ist es so gemütlich. Voller Winter, Schnee, Schnee, Schnee; in diesem Augenblick dichter Schneefall bei nebligem Wetter, als wären grauweiße Gardinen vor den Fenstern draußen. Herrlich in der warmen, behaglichen Stube. — Möglich, daß Björn und Peter, vielleicht L. Holst zu Weihnachten herkommen. Denk nur, wenn Du es wärst! Denk nur, wenn Du wieder Schlitten fahren kannst! Wenn Du Deinen Gesangskursus hinter Dir hast (mutmaßlich in anderthalb Jahren), dann kannst Du wohl ein Jahr lang Ferien machen; oder soll’s gleich losgehen? — Ich stimme für Ferien und Allotria ein Jahr lang, damit Du zu Kräften kommst. Aber alles zu seiner Zeit; — Schlittenfahren mußt Du, Mädel, und frische norwegische Winterluft einatmen so bald als möglich; denn das ist das Köstlichste, was wir haben, die Winterluft! Ebenso wie das Land im Schnee das Schönste auf der Welt ist. Aber die Menschen, Du, wie die kalt sind und starr! Genau wie eine nicht durchgearbeitete Stimme, so ist der ganze Mensch. Ich leide Herzensqualen vor Sehnsucht nach Wärme und Glauben an irgend eine Kraft in ihnen. Herzensqualen. Ich warte von Jahr zu Jahr; aber hie und da ein kleines Aufflackern, dann weg, erloschen, trocken, nichts. — Leb’ wohl, liebe Bergliot, leb’ wohl!
Dein Freund Vater.
Liebe Bergliot, nur ein paar Worte. Dies ist die Parnell-Woche gewesen; alle Zeitungen schreiben, alle Leute reden von nichts als Parnell, den man seit länger als einem Jahr beschuldigt, zusammen mit seinen Freunden heimlich auf seiten derer zu stehen, die die Sache Irlands mit Mord und Raub verteidigen, während er öffentlich sich als der Mann gäbe, der streng auf dem Boden des Gesetzes stünde. Nun liegt die ganze Verleumdung (und die Times, die sie angezettelt hat) im Schmutz! Alles war Lug und Trug!
Diese Woche gehört zu den frohsten, die ich erlebt habe. Ich habe auch in diesen Tagen ausgezeichnet geschrieben, und ich werde ein prächtiges Buch fertig bringen Frühjahr, glaub’ es mir!
Hier ist es noch immer ganz wundervoll! Heute Sonntag sitze ich und lese meinen zweiten Artikel über Norwegen in Harpers Monthly; heute Nachmittag wollen wir zum Propst im Breitschlitten mit zwei Pferden vor. Hurra! — Also nun ist Frau Lürig wieder brav; — ja, ihr Weibervolk! — Wenn Du turnst, hast Du da eiserne Hanteln zum Heben? Du kannst sie kaufen, wo die Av. des Ternes mit dem Faubourg Honoré zusammenstößt.
Carl Keilhau hat angefangen, Bruun zu studieren, um eine Reihe Aufsätze zu schreiben über seine „Bruniana“. Er verdient, daß er einmal unters Schermesser kommt, der alte Zopf! — Hier zu Hause freuen wir uns mächtig über Sverdrup, daß er nun endlich erledigt — und der Verachtung aller Menschen preisgegeben ist. Jetzt ist „V. G.“ der rechte Ausdruck für das, was fast alle fühlen, sogar manche Oftedöler. Vater Fougner war eines Sonntags hier, und sagte dasselbe. — Arbeit nützt doch etwas.
Von Björn nichts in letzter Zeit. Von Kielland vergnügten Brief. Seine Zeitung geht. Siehst Du, ein paar Zeilen hab’ ich doch zuwege gebracht für mein einzig süßes Mädel!
Dein B. B.
Grüße Cavlings!
Liebe Bergliot, es gefällt mir ungeheuer, daß Du nur den rechten Weg zum Ziele gehen willst, nicht lügen, nicht schmeicheln, nicht feig sein; sondern treu und gehorsam und wahr. Ich glaube zwar nicht, daß Du auf die Dauer die Künstler-Charakterlosigkeit und die Intrigen aushältst; aber ich sehe nichts Schlimmes darin, wenn Du nicht auf die Dauer Opernsängerin wirst. Wenn Du bloß ein tüchtiger Mensch wirst, der seine Sache kann bis zur Meisterschaft, und durch die persönliche Macht Deines Gesanges hinreißt; dann hängt das übrige von Dir ab; dann kriegen sie Dich nicht unter.
Schon wieder ein langer Brief von Ejnar. Sie hatten gerade die Nachricht von Parnells Rechtfertigung erhalten, und da die meisten dort Konservative sind, die die schärfsten Ausdrücke über ihn gebraucht hatten, so erzählt Ejnar, daß er die „Ziegenböcke“ in ihrem eigenen Fett hat braten lassen. Ja, necken kann er. — Hierzulande zurzeit nur Doktor Nansen; — sein Einzug muß großartig gewesen sein.
Der Haß zwischen Norwegern und Schweden wird immer heftiger. Ich darf wohl behaupten, daß die Stimmung jetzt für offenes Entgegenarbeiten gegen die Umwandlung der Union in einen Bund ist. Selbst die Rechte schließt sich bald an. — Wie es mich freut, daß Hejmann endlich etwas zu tun hat. Denn zum Kindermädchen paßt er gewiß. Na ja, im übrigen weiß ich nicht; es wird ihm wohl auch das leid werden! — Einen ähnlichen Frühling hat noch kein Mensch, nicht der allerälteste erlebt. Nachts Regen, Tags Sonnenschein! Wie die Küh’ auf die Alm sind ’zogen, habn’s ’tanzt! Nein, wie schön die Herde geworden ist! Schade, daß Du sie nicht sehen kannst, — nie sehen, wenn sie ausgetrieben wird, nie, wenn sie weidet, nie, wenn sie heimkehrt. Das ist das Schönste von allem, was das Landleben in Norwegen bietet.
Andere haben Dir wohl schon geschrieben, daß Großmutter gekommen ist, und daß kein Mensch die geringste Veränderung an ihr bemerkt; auch derselbe prächtige Humor! — Jetzt solltest Du die Küken sehen in ihrem Stall unter der Treppe des Vorratsschuppens mit Drahtnetz darüber, einem großen Raum, mehrere Ellen lang und anderthalb breit, und an dem einen Ende eine von Björns Hundehütten, frisch rot angestrichen. Jeder steht davor und schwatzt mit den Küken und wirft ihnen Gras hinein oder gibt ihnen Wasser oder Futter. Und vorn auf der Veranda, die nun gestrichen ist, ein Schwalbengezwitscher, Bergliot, und bald wird der würzige Duft vom Klee kommen. Und die herrlichen Sonnenuntergänge über den Bergen über Bleike! Und das Bad wartet auf Dich und ein neuer Hengst, Spellet wie aus dem Gesicht geschnitten, nur breiter. Du sollst selbst von Lillehammer heimkutschieren! Ja, komm nun! Du sollst sehen, die See ist ausnahmsweise einmal artig.
Dein guter Freund Vater.
Hurra dem Frühling auf Aulestad!