Schrecken
Reading edition
Ich bin seit ein paar Tagen in Berlin.
Als ich gestern nacht, gegen zwei, in mein Hotel zurückkehrte, stand auf dem Podest des ersten Stockwerks ein Mann; ein Mann, der mangelhaft bekleidet war und seine Siebensachen unterm Arm trug; Angstschweiß stand ihm auf der Stirn; und er schrie:
„Källner! Källner! Aber Kääällner!“
Endlich meldete sich wer.
„Källner!“
„Ja, was wollen Sie denn?“
„Aber Käällner! Meine Räächnung! Ihh ljasse miir njicht gefaallen. Ihh gehhe auf Kabinet — steht: ‚Biitte ziiehen!‘ Ihh ziehhe — koomt mit großem Gepoolter Waasser durch eine Rohrr. Was siind das für Wiitze, einen Kavalier so erschreecken?“