Die Affäre
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Eines Tages kam ein sehr eleganter Herr zum Herrn Obersten v. Nagel und bat um eine Unterredung.
Eine Viertelstunde später geleitete der Oberst seinen Besucher an die Tür und sagte:
„Herr Baron — so peinlich der Fall ist — seien Sie versichert: was an mir liegt, wird gewiß geschehen, um die Angelegenheit in Ordnung zu bringen.“
Nachmittag ließ der Herr Oberst v. Nagel seine Offiziere antreten.
Und hielt eine lange Rede an sie.
Der Herr Oberst sprach von einem gebeugten Vater, der um das Glück seiner Tochter zittere ...
Und der Herr Oberst sprach von den Pflichten des Kavaliers — einer Dame gegenüber, die vielleicht in einem Augenblick des Selbstvergessens zu weit gegangen sein könnte — eben mit diesem Kavalier ...
Und der Herr Oberst sagte: er wolle keinen Namen nennen und die Angelegenheit überhaupt möglichst diskret behandeln — der betroffene Herr würde schon selbst fühlen, was er zu tun habe.
Am selben Abend hielten drei Leutnante und fünf Rittmeister um die Hand der Oberstentochter an.