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Die Reden Gotamo Buddhos. Mittlere Sammlung, erster Band

NACHWEISE

Karl Eugen Neumann translation

Im Vorwort ist eingehend begründet worden, weshalb einige Stellen dieses Bandes, die sich, anders übersetzt, auch in andern Bänden vorfinden, dessenungeachtet in ihrer ersten Fassung belassen wurden: die rhythmisch sehr verschiedene Umgebung solcher sonst identischer Stellen machte eine Umpflanzung eben unmöglich. Derartige Stellen sind als unübernommen manchmal in den Nachweisen vermerkt. Die ursprüngliche Fassung geänderter Stellen ist in der 1. Auflage mittels der den Text beider Ausgaben begleitenden Zahlen am Rande leicht aufzufinden. Geänderte, oder genauer, aus späteren Werken übernommene Stellen sind meist kursiv gedruckt, und nur dort nachgewiesen, wo sie in diesem Band das erste Mal auftreten, nicht bei nachmaliger Wiederkehr. Zur Vergleichung herangezogen wurden folgende Werke:

MS = Die Reden Gotamo Buddhos aus der Mittleren Sammlung Majjhimanikāyo des Pāli-Kanons zum ersten Mal übersetzt von Karl Eugen Neumann. Drei Bände. 1. Auflage, Leipzig 1896–1902, seit 1919 bei R. Piper & Co., München.

LS = Die Reden Gotamo Buddhos aus der Längeren Sammlung Dīghanikāyo des Pāli-Kanons übersetzt von Karl Eugen Neumann. Drei Bände. 1. Auflage, München 1907–1918.

LSN = Ein Ergänzungsband, welcher die Anmerkungen und Nachweise zum 3. Band der Längeren Sammlung enthält und noch erscheinen wird (zit. aus dem Manuskript).

BR = Die Reden Gotamo Buddhos aus der Sammlung der Bruchstücke Suttanipāto des Pāli-Kanons, übersetzt von Karl Eugen Neumann, 2. unv. Auflage, München 1907.

LM = Die Lieder der Mönche und Nonnen Gotamo Buddhos, aus den Theragāthā und Therīgāthā zum ersten Mal übersetzt von Karl Eugen Neumann, 1. Aufl., Berlin 1899, seit 1918 bei R. Piper & Co., München.

IT = I Discorsi di Gotamo Buddho del Majjhimanikāyo per la prima volta tradotti dal testo pāli da K. E. Neumann e G. De Lorenzo. Primo Mezzocentinaio. II a Ed. Bari 1916.

BK = Das buddhistische Kunstwerk. Vier Aufsätze von Karl Eugen Neumann, erschienen in den Süddeutschen Monatsheften Febr. 1904, Okt. 1904, Dez. 1905, Febr 1906.

H = Karl Eugen Neumanns Handexemplare.

1. URART.

p. 34–5 = MS III 3614–5.

— 9–10 = MS III 36110–11.

— 13–15 = MS III 101.

p. 83 trachtet H.

p. 1212 taṇhā Lebensdurst LSN und IT »sete di vita«.]

2. ALLES WÄHNEN

p. 169–10 Kummer, Jammer, Schmerz vergl. LS II 436 19–20.

p. 174–7 vergl. LS II 43611–15.

— 9–10 = LS III 20929–30.

p. 1827 die Schaam, vergl. LS III 13118.

p. 192–4 ein neues Gefühl nicht aufkommen lassen, navañ ca vedanaṃ na uppādessāmi, und ich werde ein Fortkommen haben... mich wohl befinden = LS III 13123–25.

— 8–9 nur um den Unbilden... auszuweichen vergl. mit LS III 13130, dort ist das folgende paṭisallāṇarāmattham mit »um der Zurückgezogenheit pflegen zu können« wiedergegeben (wegen des sonst doppelt entstehenden »pflegen« hier nicht übernommen).

— 11–12 vergl. LS III 13133, 1321–2.

3. ERBEN DER LEHRE

p. 22 Erben der Lehre H, IT »Eredi della dottrina«.

p. 253–5 = LS II 1022–24.

— 6–9 = MS III 45718–21.

— 6 statt nun lies denn.

p. 2811 sammāsamādhi rechte Einigung vergl. LS II 44322.

4. FURCHT UND ANGST

p. 2913 anagāriyam später immer mit »Hauslosigkeit« wiedergegeben, vergl. MS II 1211.

p. 3723 Erbarmen zur Welt, vergl. LS II 15910.

p. 3815–19 vergl. mit LS II 4452–14, der Trencknersche Text p. 21 f. hat nur einmal brāhmaṇa.

p. 3923–24 dem geläuterten, über menschliche Gränzen hinausreichenden, visuddhena atikkantamānusakena = LS III 11222–23; zum ganzen Absatz bis p. 4013 cf. LS III 112 f.

p. 4021–29 āsavasamudayo — āsavanirodho, Wahnentwicklung — Wahnauflösung, cf. Leidensentwicklung — Leidensauflösung LS II 43612–14 und Weltentwicklung — Weltauflösung, Saṃyuttakanikāyo vol. I. p. 84, übersetzt in LSN.

p. 412 Nichtwissenswahn für avijjāsavā im II. Bd. der LS 11827 und LS III 20931. Auf p. 14 u. 15 ist die erste Übertragung geblieben, da es sonst lauten müsste »neuer Nichtwissenswahn nicht aufkommen kann«.

— 4 = LS II 1969–10.

— 21–30 = LS I 1571–90.

5. UNSCHULD

p. 5328 Ye pana te kulaputtā, es giebt aber auch edle Söhne, vergl. MS III 8411.

6. WUNSCH UM WÜNSCHE

p. 5616 die das Herz erquicken, ābhicetasikānam, vergl. LS III 1152 (für nikāamalābhī ist die erste Fassung belassen worden).

— 22–24 cf. MS II 2258–9.

— 29–30 tiṇṇaṃ saṃyojanānaṃ später stets mit »drei Fesseln« wiedergegeben, pañcannaṃ orambhāgiyānaṃ saṃyojanānam mit »fünf niederzerrenden Fesseln«, tasmā lokā »nach jener Welt«, cf. LS III 134.

— 20–31 vergl. LS III 11324–35.

p. 586–7 vergl. LS III 28015–16.

p. 6016 suvaṇṇe dubbaṇṇe lies wie stets »schöne und unschöne«.

— 24 diṭṭhe va dhamme »noch bei Lebzeiten«, vergl. MS III 26730.

p. 611–2 = LS II 44628.

7. DAS GLEICHNISS VOM KLEIDE

p. 6415–26 vergl. mit LS II 131, für dhammo, später meist mit »Lehre« oder »Satzung« übertragen, ist hier »Wahrheit« belassen worden, schon wegen des folgenden dhammūpasaṃhitaṃ pāmujjam »verständnissreife Wahrheitwonne«. Die Stelle Buddhe aveccappasādena hoti ist LS II 131 »beim Erwachten mit begründeter Zuversicht ausgerüstet« u. s. w. übertragen, was sich bei der Wiederholung auf p. 65 nicht ohneweiters einfügen lässt. Aehnliche Schwierigkeiten bei pamuditassa pīti jāyati bis samādhiyati, welche Stelle erst LS III 23426–29 ihre letzte Fassung erhalten hat.

p. 6610 Erbarmenden Gemüthes für karuṇāsahagatena cetasā, vergl LS I 2122 nebst Anmerkung, auch LS III 21612.

p. 6714 bhavaṃ Gotamo in den folgenden Bänden mit »Herr Gotamo« wiedergegeben. Mit p. 68 letzte Zeile bis Ende der Rede, vergl. LS II 1961–12.

8. LEDIGUNG

p. 7116 Gegenwahrnehmungen, vergl. LS II 9517.

p. 7426 für das vor Augen liegende Sinn haben, vergl. MS III 4629.

p. 76–78 parinibbānaya, zur Wahnerlöschung gelangen; »vollkommenen« ist bei ähnlichlautenden Stellen in späteren Bänden weggefallen, von LS II an heißt es bloß »zur Erlöschung gelangen«, doch ist hier »Wahnerlöschung« beibehalten, auch um Satzgefüge und -Melodie nicht zu zerstören.

9. DIE RECHTE ERKENNTNISS

p. 806–7 pisuṇā vācā, Verleumdung, vergl. MS III 46030, pharusā vācā barsche Rede MS II 24711.

Zu p. 81–97 0samudayañ ca.... 0nirodhañ ca, Entwicklung und Auflösung, vergl. die Nachweise zur 4. Rede.

p. 8122–24 = LS III 2213–5. Die einzelnen Glieder des paṭiccasamuppādo, der bedingten Entstehung, p. 81–95, sind mit LS II 36 zu vergleichen.

p. 8231 die fünf Stücke des Anhangens, siehe MS III 4588–9.

Zu p. 832–3 vergl. LS II 43835–36,

— 5 0durst, der Daseinsdurst, der Wohlseinsdurst = LS III 20925,

— 7–9 = LS II 44110–12.

p. 8414–21, p. 8521–24 = MS III 45814–21, 10–12.

p. 8512 Weiter sodann, für puna ca param, ausschließlich in LS gebraucht, vergl. u. a. I 89. Hier im sammādīṭṭhisuttam beginnen die Absätze zwar mit Siyā āvuso. Yato kho.... (puna ca param ist nur Zusammenziehung).

p. 8622–23 vergl. mit LS II 796–7.

p. 8721–23 vergl. mit LS III 22323–25.

p. 8822–24 vergl. LS II 79 f.

p. 8922–26 vergl. mit LS II 8013–17.

p. 9125–27 = LS III 23715–16.

p. 9228 Denken, Berührung, cetanā, phasso, cf. MS III 1163 (hier geht phasso voran).

— 29 Die vier Hauptstoffe, cf. MS III 10030.

10. DIE PFEILER DER EINSICHT

p. 98–11220, 1133 bis Ende der Rede, ist im Pāli-Text gleichlautend mit LS II 425–43615, 44518–446 Ende, und damit in Uebereinstimmung gebracht worden. Für sattāham ist die erste Uebertragung geblieben, vergl. LS III 563 kiṃ karissati sattāho ti.

11. DER LÖWENRUF

p. 1179–10 vergl. LS II17–18 und die zugehörige Anmerkung 116.

— 12 andersfährtige Pilger, aññatitthiyā paribbājakā, vergl. LS III 517. »Die ‚andersfährtigen Pilger‘ sind Asketen anderer Orden, die eine andere als die von Gotamo gezeigte Furth durch das Meer der Wandelwelt zur Ewigkeit hinüber suchen oder gefunden zu haben vermeinen. Es ist das ihre Sache und ihr Recht, sie werden darum weder gelobt noch getadelt, nur gekennzeichnet.« (K. E. Neumann in LSN).

— 20 der Heilige, vollkommen Erwachte, vergl. LS III 20716.

p. 1195–28 vergl. LSN.

p. 11931 Asketen oder Priester, brāhmaṇ0 ist in LS immer »Priester« übersetzt, in der 1. Auflage des II. und III. Bd. der MS wechselt »Brāhmane« und »Priester« ab. Durchaus »Priester« einzusetzen, schien oft aus rhythmischen Gründen nicht geboten.

p. 12031 alles Anhangen, sabbupādāna0.

p. 1215 ṭhānāni, Fälle, vergl. LS III 13513.

Zu p. 122–123 vergl. LS II 34–36.

p. 1245–9 = LS II 917–11.

12. DAS HAARSTRÄUBEN

p. 12422–23 dass sie dem Grübler zur gänzlichen Leidensversiegung ausreicht, so in LSN zitiert.

p. 12530–31, ebenfalls in LSN zitiert.

p. 1345–10 = LS III 25612–18.

p. 13524–26 vergl. MS II 8218–19 nebst zugehöriger Anmerkung.

p. 14414f. ein Handverköster, hatthāpalekhano siehe MS II 824.

p. 14514 das hänfene Hemd, vergl. LS III 3928.

— 15 im Leichenhof, cf. ib. Zeile 29.

p. 1495 wie eine Kugelkette = MS II 44426.

13. DIE LEIDENSVERKETTUNG (I)

p. 15521–22 vergl. mit MS II 1118–19.

— 28 Fünf Begehrungen pañca kāmaguṇā siehe MS III 5632.

p. 1571 schlägt sich stöhnend die Brust, vergl. MS III 5202.

p. 15918–20 mit MS III 3379–11 in Uebereinstimmung gebracht.

p. 16012–14, vergl. hierzu BK IV 181.

— 30 eine priesterliche Jungfrau BK II 822.

p. 1613 lies: um diese Zeit u. Z. 17: ruchbar worden (nach BK II).

14. DIE LEIDENSVERKETTUNG (II)

p. 1675 »das Elend überwiegt« ādīnavo ettha bhiyyo, vergl. MS II 41, letzte Zeile und bereits MS I. 566,12.

p. 17216 am Geierkulm, im Gebirge Gijjhakūṭe pabbato = LS II 1041.

p. 1733–15 = MS III 91–17.

p. 1749 So gesteht ihr, vergl. MS III 1014. Iti kira ist noch LS III 4 25 mit »So ist klar« wiedergegeben.

15. DAS MAASS

p. 176 6–7 vergl. MS II 430 2–3.

p. 177 3f., cf. MS II 1021. pāpiccho hoti pāpikānaṃ icchānaṃ vasaṃgato, p. 17622–23, ist LS III 43 8–9 mit »er hat böse Wünsche und ist bösen Wünschen willfährig« noch genauer wiedergegeben, vergl. ib. auch makkhī hoti paḷāsī und issukī hoti maccharī sowie thaddho hoti atimānī mit p. 17814–24.

16. DIE HERZBEKLEMMUNGEN

p. 19314 bhikkhu dhamme kaṉkhati »ein Mönch zweifelt an der Satzung« siehe LS III 23124. Für dhammo, in MS I meist mit »Wahrheit« übersetzt, ist später »Lehre, Satzung« gebraucht, jedoch nicht immer, da dhammo »als Satzung, Recht, Norm gewissermaaßen auch zur Wahrheit gehört...« (LSN), und hier und dort sich besser zur Wiedergabe eignet.

p. 19424–25 = LS 231 f.

p. 20025–30–2011, vergl. LS III 2145–12; für citta-samādhipadhānasaṉkhārasamannāgataṃ iddhipādam ist dort »das durch Innigkeit, Ausdauer und Sammlung des Geistes erworbene Machtgebiet« gebraucht, in LSN aber wieder »Gemüth«: der Begriff cittam bedeutet eben auch »Herz, Gemüth«. Das gleiche Verhältnis beim dritten satipaṭṭhānam.

17. WALDEINSAMKEIT

p. 2057... eines Dorfes oder einer Burg oder einer Stadt, nigamaṃ..... nagaram, vergl. MS II 14827.

18. DER GUTE BISSEN

p. 21119–31 = MS III 4194–17, p. 2121–5 ib. 419 17–22.

p. 21319 vergl. MS III 42028–29.

p. 2156 an den Menschen heran purisaṃ... samudācaranti, siehe BK IV 185.

p. 2205–8 vergl. mit MS III 4283–6.

19. ZWEIERLEI ERWÄGUNGEN

p. 22112, 14 die Erwägungen des Begehrens vergl. MS III 241 32, die Erwägungen des Entsagens, ib. 24231, p. 22316 in der Entsagung, nekkhamme.

p. 2299Das aber ist nun der Sinn cf. MS III 66, vorletzte Zeile.

p. 22911 eine Bezeichnung der Begierden, kāmānam etam adhivacanam.

21. DAS GLEICHNISS VON DER SÄGE

p. 2464–8 die Satzung nur achtend.... Dhammaṃ yeva sakkaronto, hier ist »Satzung« entschieden treffender, vergl. die Nachweise zur 16. Rede.

p. 25218 Gewiss nicht, o Herr, no h’etam bhante, vergl. MS III 5314; »wahrlich« ist in späteren Bänden von Karl Eugen Neumann immer seltener gebraucht worden.

22. DAS SCHLANGENGLEICHNISS

p. 26024 Ebenso nun auch, evam eva kho, vergl. MS II 4129, und die vorhergehende Bemerkung.

p. 26527–30 vergl. mit LS II 4010–12.

p. 2689 Was meint ihr wohl = MS III 10327.

— 12–16 vergl. ib. 103 30–31–1041–3.

p. 26923–31–2701–27 vergl. MS III 10415–1054, im folgenden siehe den Nachweis zur 4. Rede.

p. 2712 »Pfeilentledigter«, »Hakenloser« abbūḷhesiko iti pi, niraggaḷo iti pi = H.

p. 27217 sato sattassa des lebendigen Wesens vergl. LS I 495.

Mit p. 27226–27317 vergl. die z. T. gleichlautende Stelle LS I 5–6, hier in der ersten Fassung belassen.

23. DER AMEISENHÜGEL

p. 28010–11 durch Speise und Trank entwickelt odanakummāsūpacayassa vergl. MS II 26211.

p. 2816 stolzen Unmuth, siehe LS I 8623.

— 10–14 vergl. mit MS III 991–5.

24. DIE EILPOST

p. 28215–16 = MS III 2602–3.

p. 28422 räumte sein Lager zurecht, vergl. MS III 307 20–21.

p. 28719Um hangloser Wahnerlöschung willen anupādā parinibbānattham, H

26. DAS HEILIGE ZIEL

p. 3112 zur Wendung cf. MS II26.

— 4–5 sondern nur zur Einkehr in das Reich des Nichtdaseins, yāvad eva ākiñcaññāyatanūpapattiyā ti, vergl. LS II 35417 und ib. 19929.

p. 3134–5 vergl. LS II 19933–34.

p. 31420 vergl. LS III 13610.

— 21–31512 vergl. mit LS II 401–21.

p. 31525–27 cf. LS II 413–5.

p. 31614–16 ist nunmehr gleich LS II 4322–24.

— 22–28 vergl. LS II 4223–31.

p. 31719, 21 = LS II 4332, 34.

p. 3195 am Sehersteine, im Wildparke vergl. MS III 4562.

— 20 Verlassend alles cf. BR Str. 211.

p. 32010 Bin darum Sieger,

— 12 schüttelte das Haupt, vergl. MS II 45514–16.

27. DIE ELEPHANTENSPUR (I)

p. 3294–17 vergl. mit MS II 64414–27.

— 2–31 = LS III 1035–7.

p. 3302–4 cf. LS I 11–13.

p. 3365–34022 vergl. mit LS I 821–8417, 31–32, 85–8628.

28. DIE ELEPHANTENSPUR (II)

p. 34731 ein Gemächte des Durstes, taṇhupādiṇṇassa, J T hat noch »un prodotto della sete d’esistenza«, doch ist taṇhā später bis auf die Stelle in der 1. und 2., resp. 20. Rede, wo aus rhythmischen Gründen »Lebensdurst« geblieben ist, von K. E. N. stets mit »Durst« wiedergegeben, das etymologisch auf taṇhā, tṛṣṇā zurückgeht.

p. 34831 jene Weisung der Erwachten, idaṃ buddhānaṃ sāsanan ti. »Buddho« ist nachmals nie unübersetzt gelassen worden.

p. 34918 Insofern aber ettāvatā pi kho, vergl. BK IV 183.

p. 3557–35721 = BK IV 183–184, dort heißt es aber noch für Yo paṭiccasamuppādaṃ passatī.... »Wer die Entstehung aus Ursachen merkt«: zutreffender, z. B. LS II 40, die »bedingte Entstehung« übersetzt. Silbenweise hieße paṭiccasamuppādo etwa »das Gegen(über)zusammenaufsteigen«, also kein nach-, sondern das nebeneinander Lebendigwerden der Dinge: sie stehn und fallen miteinander, vergl. LS II 99, Anm. 19.

29. DAS GLEICHNISS VOM KERNHOLZ (I)

p. 3589–12 vergl. mit MS II 196 letzte Zeile bis 1974 nebst zugehöriger Anmerkung.

30. DAS GLEICHNISS VOM KERNHOLZ (II)

p. 3719–24 vergl. mit LS II 19320–34, 1941–2.

p. 38029 Das aber, Brāhmane, vergl. LS I18–19.

31. IM GOSIṈGAM-WALDE (I)

p. 3871–39018 vergl. mit MS III 30930–31312, bis auf sādhu sādhu Anuruddhā, das LSN mit »Recht so, recht so, Anuruddher« wiedergegeben ist.

p. 39419–20 vergl. mit MS II 25810, dort steht »angezeigt« für ārocesum, das aber hier, bei dreimaliger Wiederholung, weniger gut geklungen hätte.

32. IM GOSIṈGAM-WALDE (II)

p. 398 letzte Zeile »mit gar manchen«, vergl. MS III 1903.

p. 40013–20 = LS III 2651–7.

p. 41110–16, mit LS II15–19 in Übereinstimmung gebracht.

33. DER RINDERHIRT (I)

p. 4147 wie er sie gehört und aufgefasst hat yathāsutaṃ yathāpariyattam, vergl. LS III 2351.

34. DER RINDERHIRT (II)

p. 4234–5 = BR 23412–13.]

35. SACCAKO (I)

p. 42610–12 siehe MS II 5815–17.

p. 42719–21 vergl. MS III 9811–13.

p. 42916 = MS II 45829.

— 29 »Vajjīner, Maller« siehe LS II 2946–7.

p. 43019–22 = LS I 11320–23, bis auf phalissati, der Trencknersche Text hat nur phalati, daher es in MS I doch wie ursprünglich »zerspringt alsobald in sieben Theile« lauten muss. Mehr Varianten weist dann die folgende Stelle vom vajirapāṇi yakkho, dem »blitzhändigen Geist« in LS I auf.

p. 43516–18 = LS I21–23.

p. 4381–10 = LS II 5310–16.

p. 43915 den dargebotenen Sitzen vergl. MS II 4334.

— 19–20 cf. LS III 320–21.

36. SACCAKO (II)

p. 4412 Wehgefühl — Wohlgefühl (1. Aufl. »Wehegefühl«) cf. eine ähnliche Stelle in LSN.

p. 4512 »zur unvergleichlichen Erwachung« siehe MS II28.

p. 4596 gelbhäutig maṉguracchavi, vergl. MS II 44523.

p. 4604–7 jenes Glück = MS II 44617–20.

p. 46420 so meint einer um den anderen von mir api ssu maṃ ekameko evaṃ maññati; derart in LSN zitiert.

p. 44621 Verdrossenheit cf. LSN.

p. 4678 vergl. MS II 5029.

37. VERSIEGUNG DES DURSTES (I)

taṇhasaṉkhaya0, vergl. LS II 4011 »Versiegen« des Durstes, taṇhakkhayo.

p. 4705 »Unholde« asurā lt. H.

p. 47122–24 vergl. LS II 17010–12.

38. VERSIEGUNG DES DURSTES (II)

p. 48517 ‚Durch Geburt bedingt ist Alter und Tod‘, das ist da wohl gesagt worden, jātipaccayā jarāmaraṇan ti iti kho pan’ etaṃ vuttam = LS II 7815–16, ebenso sind die folgenden Glieder der Bedingten Entstehung mit LS II 78 ff. zu vergleichen.

p. 487 letzte Zeile bis 48825 vergl. nun mit LS II 36 und 39, p. 48810 Ist aber eben Unwissen ohne Reiz, ohne Ueberrest aufgelöst = MS III 17115–16. Für avijjā ist später abwechselnd »Unwissen« und »Nichtwissen« gesagt, je nachdem es sich besser in die Umgebung einfügen ließ.

p. 4943 vergl. MS II 55824.

p. 49617 »Da erscheint, ihr Mönche, der Vollendete in der Welt«, und das darauffolgende ist mit LS I 81 ff. zu vergleichen.

39. VOR ASSAPURAM (I)

p. 509 22–51431 vergl. mit LS I 869–9120, dagegen ist p. 51311–12 keine Wolke von Zeit zu Zeit mit tüchtigem Gusse darüber hinwegzöge, devo ca na kālena kālaṃ sammā dhāraṃ anuppaveccheyya, in LS II 3634–5 nachzuschlagen.

p. 51526–516 5, vergl. LS I 9710–20.

p. 5183–11 cf. LS I25–33.

41. DIE BRĀHMANEN VON SĀLĀ

Sāleyyaka(suttam), es könnte also nach dem Vorbild der 150. Rede »die Nagaravinder« Nagaravindeyya(suttam), einfach »die Sāler« heißen, wenn es besser anklänge. Da wie dort sind es brāhmaṇagahapatikā, »priesterliche Hausväter«, wie es in LS I 16019 heißt.

p. 5315–23 = LS I 16020–16118; Zeile 29 »Glücklich wer da nun solche Heilige sehn kann« Sādhu kho pana tathārūpānaṃ arahataṃ dassanaṃ hotîti ist LS II 457 aufzufinden.

p. 53214–15 »Was ist wohl, o Gotamo, der Anlass, was ist der Grund« cf. LS III 272 5. In LS II, III und LSN ist hetu... paccayo nicht mehr wie in den früheren Bänden mit »Grund.... Ursach« wiedergegeben, sondern meist mit »Anlass.... Grund« auch »Anlass.... Umstand«.

— 20 lies »in sälige Welt« wie Zeile 28.

p. 53319–24 vergl. MS III 1536–11.

p. 53418 »müßiges Geplauder« siehe MS III 15513.

p. 5351–9 vergl. mit LS III 262 8–15.

p. 53916–22, cf. MS III 22330–2241.

43. DIE ERKLÄRUNGEN (I)

p. 54431–32 die Eigenschaft der Ruhe und die Eigenschaft der Klarsicht, samathā0..... vipassanā0, vergl. MS III 52919–20.

p. 5486 die Auflösung der Wahrnehmbarkeit saññāvedayitanirodham siehe MS III 12010.

p. 55112–13 suññam idaṃ attena vā attaniyena vā ti ist MS III 7213–14 mit »Leer ist es an sich und in sich« wiedergegeben.

44. DIE ERKLÄRUNGEN (II)

p. 55424–31 vergl. mit MS III 9914–21, chandarāgo aber ist in BK IV und LS II 8027 Willensreiz übersetzt, ebenso in LSN.

p. 5551–28, vergl. MS III 1016–33.

p. 55624–25 die vier gewaltigen Kämpfe siehe MS II 3207.

p. 56220–24 ist auch in LSN zu finden, mit den gleichen Worten belehrt der Meister im Saṃyuttakanikāyo den Mönch Rādho.

47. DER FORSCHER

p. 58314 lies: nicht ist der Ehrwürdige.

p. 5857 mit ihren Theilen von dunkel und licht, kaṇhasukkasappaṭibhāgam vergl. LS III 10234. Auch Zeile 8–13 entspricht im Pāli-Text LS III 1031–7, nur dass es dort bhante Bhagavā... desesi.. abhiññā.. und pasīdim heißt. Aus rhythmischen Gründen schien es geraten in MS die ursprüngliche Fassung beizubehalten.

p. 5863 standgehalten hat, patiṭṭhitā vergl. LS III 8510, daḷhā ist dort mit »kräftig« übertragen.

48. VOR KOSAMBĪ

p. 58712 der Meister lässt euch Ehrwürdige rufen siehe MS II 1924.

p. 5891–26 vergl. mit LS III 2391–35.

p. 5924 ein unvernünftiger Säugling, mando uttānaseyyako, vergl. MS II 15415.

49. BRAHMĀS HEIMSUCHUNG

p. 60024 »die ich kenne und sehe«, wie oben Z. 13 u. 18 tam ahaṃ jānāmi passāmi, vergl. LS I 2633.

50. MĀROS VERWEISUNG

p. 6096 wie süßen Mostes trunken, madhurakajātā lt. H, vergl. auch LS II 13818–19.

p. 61324–616 vergl. LM Str. 1189–1205; Str. 1205/62 und 12072 ist in der ersten Fassung verblieben.

VORREDE

p. XX5 den Weisen erschüttern wollen, vergl. IT p. X che voler scuotere il savio.

p. XX22 Barāhat cf. LS II 6035.

p. XX11 Hinweis auf den Suttanipāto = H.

Notes in this chapter

Note 1 · {1} Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Ukkaṭṭhā, im Lustwalde, am Fuße eines Königsbaumes. Dort nun wandte sich der Note 2 · »Ja, o Herr!« antworteten da jene Mönche dem Erhabenen aufmerksam. Der Erhabene sprach also:Note 3 · »Da hat einer, ihr Mönche, nichts erfahren, ist ein gewöhnlicher Mensch, ohne Sinn für das Heilige, der heiligen Lehre unkundig, der heiligeNote 4 · »Wer aber, Mönche, als kämpfender Mönch, mit streitendem Busen die unvergleichliche Sicherheit zu erringen trachtet, auch dem gilt die Erde Note 5 · »Und dem Vollendeten, ihr Mönche, dem Heiligen, vollkommen Erwachten, gilt die Erde als Erde, und hat ihm die Erde als Erde gegolten, dann dNote 6 · »Und bei solchen seichten Erwägungen kommt er zu dieser oder zu jener der sechs Ansichten: die Ansicht ›Ich habe eine Seele‹ wird ihm zur feNote 7 · »›Das ist das Leiden‹ erwägt er gründlich. ›Das ist die Leidensentwicklung‹ erwägt er gründlich. ›Das ist die Leidensauflösung‹ erwägt er grNote 8 · »Und bei solcher gründlicher Erwägung lösen sich ihm drei Umgarnungen auf: der Glaube an Persönlichkeit, Zweifelsucht, sich klammern an TugeNote 9 · »Was ist das aber, ihr Mönche, für ein Wähnen, das pflegend überwunden werden muss? Da pflegt, ihr Mönche, ein Mönch gründlich besonnen der Note 10 · Also sprach der Erhabene. Nach diesen Worten stand der Willkommene vom Sitze auf und zog sich in das Wohnhaus zurück.Note 11 · Da wandte sich nun der ehrwürdige Sāriputto, bald nachdem der Erhabene fortgegangen war, an die Mönche: »Brüder Mönche!« — »Bruder!« antwortNote 12 · »Nun merket, Brüder: Gier ist vom Uebel und Hass ist vom Uebel und es giebt einen Mittelweg um der Gier zu entgehn und dem Hass zu entgehn, Note 13 · »Die edlen Söhne hier, o Gotamo, die um des verehrten Gotamo willen, aus Zuversicht vom Hause fort in die Hauslosigkeit gezogen sind, die foNote 14 · »Doch giebt es, Brāhmane, manche Asketen und Brāhmanen, die halten die Nacht für Tag und den Tag für Nacht. Das nenn’ ich, Brāhmane, einen WNote 15 · »Nach Vollendung des Sinnens und Gedenkens gewann ich die innere Meeresstille, die Einheit des Gemüthes, {22} die von sinnen, von gedenken fNote 16 · »Solchen Gemüthes, innig, geläutert, gesäubert, gediegen, schlackengeklärt, geschmeidig, biegsam, fest, unversehrbar, richtete ich das GemütNote 17 · »Solchen Gemüthes, innig, geläutert, gesäubert, gediegen, schlackengeklärt, geschmeidig, biegsam, fest, unversehrbar, richtete ich das GemütNote 18 · »Mitleid geschenkt hat wahrlich Herr Gotamo denen, die ihm nachfolgen, {24} wie’s eben dem Heiligen, vollkommen Erwachten geziemt. — VortrefNote 19 · »Einst weilte ich, Bruder, auf der Bergeshalde bei Rājagaham. Und ich erhob mich frühmorgens, nahm Mantel und Schaale und ging zur Stadt um Note 20 · »Wünscht sich, ihr Mönche, ein Mönch: ›Wär’ ich doch den Ordensbrüdern lieb und genehm, werth und gewichtig‹, dann soll er nur vollkommene TNote 21 · »›Bewahret Tugend, Mönche, bewahret Reinheit: Reinheit hegend und pflegend bewahret im Handel und Wandel; vor geringstem Fehl auf der Hut scNote 22 · »Hat nun, ihr Mönche, ein Mönch die verderbte Selbstsucht als Trübung des Herzens erkannt und verleugnet, die Bosheit als Trübung des HerzenNote 23 · »Erbarmenden Gemüthes weilend strahlt er nach einer Richtung, dann nach einer zweiten, dann nach der dritten, dann nach der vierten, ebenso Note 24 · »Geht wohl Herr Gotamo in die Bāhukā baden?«Note 25 · Es wurde der Brāhmane Sundariko Bhāradvājo vom Erhabenen aufgenommen, wurde mit der Ordensweihe belehnt.Note 26 · »Es mag schon sein, Cundo, dass da ein Mönch nach völliger Ueberwindung der Formwahrnehmungen, Vernichtung der Gegenwahrnehmungen, VerwerfunNote 27 · »Aber hier, Cundo, sollt ihr Ledigung üben: ›Die anderen werden in Wuth gerathen, wir nicht‹, so ist Ledigung zu üben. ›Die anderen werden dNote 28 · »Dass aber, Cundo, einer, der selber sumpfversunken ist, einen anderen Sumpfversunkenen herausziehn kann, ein solcher Fall findet sich nichtNote 29 · »Wenn, ihr Brüder, der heilige Jünger das Böse erkennt und die Wurzel des Bösen erkennt, das Gute erkennt und die Wurzel des Guten erkennt, Note 30 · »Freilich, Brüder. Wenn, ihr Brüder, der heilige Jünger die Nahrung erkennt und der Nahrung Entwicklung, der Nahrung Auflösung erkennt und dNote 31 · »Freilich, Brüder. Wenn, ihr Brüder, der heilige Jünger das Leiden erkennt und die Leidensentwicklung, die Leidensauflösung erkennt und den Note 32 · »Freilich, Brüder. Wenn, ihr Brüder, der heilige Jünger das Altern und Sterben erkennt und die Entwicklung des Alterns und Sterbens, die AufNote 33 · {50} »Weiter sodann, ihr Brüder: wenn der heilige Jünger die Geburt erkennt und die Entwicklung der Geburt, die Auflösung der Geburt erkenntNote 34 · »Weiter sodann, ihr Brüder: wenn der heilige Jünger das Werden erkennt und die Entwicklung des Werdens, die Auflösung des Werdens erkennt unNote 35 · »Weiter sodann, ihr Brüder: wenn der heilige Jünger das Anhangen erkennt und die Entwicklung des Anhangens, die Auflösung des Anhangens erkeNote 36 · »Weiter sodann, ihr Brüder: wenn der heilige Jünger den Durst erkennt und die Entwicklung des Durstes, die Auflösung des Durstes erkennt undNote 37 · »Weiter sodann, ihr Brüder: wenn der heilige Jünger das Gefühl erkennt und die Entwicklung des Gefühls, die Auflösung des Gefühls erkennt unNote 38 · »Weiter sodann, ihr Brüder: wenn der heilige Jünger das sechsfache Reich erkennt und die Entwicklung des sechsfachen Reiches, die Auflösung Note 39 · »Weiter sodann, ihr Brüder: wenn der heilige Jünger Bild und Begriff erkennt und die Entwicklung von Bild und Begriff, die Auflösung von BilNote 40 · »Wer auch immer, ihr Mönche, diese vier Pfeiler der Einsicht sieben Jahre also behaupten kann, dem mag eins von beiden zur Reife gedeihen: GNote 41 · »‚Hier endlich, Mönche, findet man den Asketen, findet man den zweiten Asketen, den dritten Asketen und den vierten Asketen, ohne Verlangen Note 42 · »Zweierlei Ansichten sind das, ihr Mönche: die Ansicht vom Dasein und die Ansicht vom Nichtsein. Alle die Asketen oder Priester, ihr Mönche,Note 43 · {66} »Vier Arten des Anhangens sind das, ihr Mönche: der Hang zur Lust, der Hang zur Ansicht, der Hang zu Tugendwerk, der Hang zur SelbstbehNote 44 · »Hat nun, ihr Mönche, ein Mönch das Nichtwissen verleugnet und das Wissen erworben: nichtwissensentfremdet und wissensvertraut haftet er nicNote 45 · Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Vesālī, außerhalb der Stadt, in der Umgebung, am Saume des Waldes. Eben damals nuNote 46 · »Zornig, Sāriputto, ist Sunakkhatto, der eitle Mann: und nur im Zorn hat er diese Worte gesprochen. ›Tadeln will ich‹ meint, Sāriputto, jeneNote 47 · »Acht Versammlungen giebt es, Sāriputto: was für acht? Die Versammlung der Krieger, die Versammlung der Priester, die Versammlung der BürgerNote 48 · »Viererlei Schooße giebt es, Sāriputto: und welche sind es? Der Schooß des Eies, der Schooß des Leibes, der Schooß der Gährung, der Schooß dNote 49 · »Da hab’ ich denn, Sāriputto, also Inbrunst geübt: ein Unbekleideter war ich, ein Ungebundener, ein Handverköster, kein Ankömmling, kein AbwNote 50 · »Und ich trug das hänfene Hemd, trug das härene Hemd, trug einen Rock, geflickt aus den im Leichenhof und auf der Straße gefundenen Fetzen, Note 51 · »Manche Asketen und Brāhmanen, Sāriputto, sagen und lehren: ›Die Nahrung läutert.‹ Und sie ermahnen: ›Lasst uns von Bohnen leben‹, ›Lasst unNote 52 · »Auf diese Worte, ihr Mönche, wäre den andersfährtigen Pilgern zu erwidern gewesen: ›Was ist also, Brüder, Labsal des Begehrens, Elend des BNote 53 · »Was ist nun, ihr Mönche, Labsal des Begehrens? Fünf Begehrungen giebt es, ihr Mönche, und welche fünf? Die durch das Gesicht ins BewusstseiNote 54 · {86} »Wenn diesem Sohne des Hauses, ihr Mönche, der sich also abmüht, plagt und quält, kein Reichthum erblüht, so wird er bekümmert und schwNote 55 · »Weiter sodann, ihr Mönche: von Begehren getrieben, von Begehren gereizt, von Begehren bewogen, eben nur aus eitel Begehren brechen sie VertNote 56 · »Und was, ihr Mönche, ist des Begehrens Ueberwindung? Was beim Begehren, ihr Mönche, Verneinung des Willensreizes ist, Verleugnung des WilleNote 57 · »Was ist nun, ihr Mönche, Labsal des Körperlichen? Zum Beispiel, ihr Mönche, eine Königstochter, oder eine priesterliche Jungfrau, oder ein Note 58 · »Was ist nun, ihr Mönche, Elend des Körperlichen? Da sehe man nur diese Schwester, ihr Mönche, zu anderer Zeit, im achtzigsten oder neunzigsNote 59 · »‚Unbefriedigend sind die Begierden, voller Leiden, voller Quaalen, das Elend überwiegt‘: wenn der heilige Jünger, Mahānāmo, diesen Satz derNote 60 · »Einstmals weilte ich da, Mahānāmo, zu Rājagaham, am Geierkulm, im Gebirge. Zu jener Zeit nun lebten viele Freie Brüder[9] am Abhange des SeNote 61 · ›Der Freie Bruder Nāthaputto, Lieber, weiß alles, versteht alles, bekennt unbeschränkte Wissensklarheit: ‚Ob ich geh’ oder stehe, schlaf’ odNote 62 · ›So gesteht ihr, liebe Freie Brüder, ihr wisst nicht ‚Wir sind schon ehedem gewesen, nicht sind wir nicht gewesen‘, ihr wisst nicht ‚Wir habNote 63 · Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der ehrwürdige Mahāmoggallāno im Lande der Bhagger, bei der Stadt Suṃsumāragiram, im Forste des BhNote 64 · »Welche Dinge nun, Brüder, machen sich misslich geltend? Da ist, Brüder, ein Mönch boshaft und folgt dem Triebe böser Regungen. Wenn aber, BNote 65 · »Weiter sodann, ihr Mönche: ein Mönch schwankt und zweifelt an der Satzung, hegt Misstrauen und Missgunst. Ein Mönch, ihr Mönche, der an derNote 66 · »Welche fünf Fesseln des Herzens sind das, die ein solcher nicht durchschnitten hat? Da hat sich, ihr Mönche, ein Mönch beim Wollen nicht deNote 67 · »Er gewinnt das durch Innigkeit, Ausdauer und Sammlung des Willens erworbene Machtgebiet, gewinnt das durch Innigkeit, Ausdauer und SammlungNote 68 · »Da lebt, ihr Mönche, ein Mönch in der Umgebung eines Dorfes oder einer Burg oder einer Stadt, in diesem oder in jenem Lande, in GesellschafNote 69 · Da gedachten denn die Mönche, bald nachdem der Erhabene fortgegangen war, unter sich: ›Diese Lehre, Brüder, hat uns der Erhabene in kurzer FNote 70 · Und jene Mönche begaben sich zum ehrwürdigen Mahākaccāno, wechselten höflichen Gruß und freundliche, denkwürdige Worte mit ihm und setzten sNote 71 · »Gleichwie etwa, Brüder, wenn ein Mann, der Kernholz begehrt, Kernholz sucht, auf Kernholz ausgeht, über Wurzel und Stamm eines großen kerniNote 72 · »Die Lehre, Brüder, die uns der Erhabene in der Kürze gegeben hat: ›Wenn der Sonderheit Wahrnehmungen, Mönch, wodurch auch immer bedingt, anNote 73 · »Weise, ihr Mönche, ist Mahākaccāno, wissensmächtig, ihr Mönche, ist Mahākaccāno. Wolltet ihr mich, ihr Mönche, um Aufklärung angehn, ich wüNote 74 · »Früher, ihr Mönche, noch vor der vollen Erwachung, kam mir, dem unvollkommen Erwachten, Erwachung erst Erringenden, dieser Gedanke: ›Wie, wNote 75 · »Gleichwie etwa, ihr Mönche, ein Rinderhirt im letzten Monat der Regenzeit, im Herbste, wenn die Ernte eingebracht ist, seine Heerde sammeltNote 76 · »Ein Gleichniss habe ich da, meine Mönche, gegeben, um den Sinn zu erklären. {118} Das aber ist nun der Sinn. Der weite sumpfige Moorgrund: Note 77 · »Ebenso nun auch, ihr Mönche, ist da gar mancher Mönch nur solange einer der sanften, einer der milden, einer der friedsamen, als ihn angeneNote 78 · »Gewiss nicht, o Herr!«Note 79 · »Wohl giebt es, ihr Mönche, Thoren, die sich die Lehre[15] aneignen. Obzwar sie diese Lehre sich angeeignet haben, untersuchen sie nicht mitNote 80 · »Kann sein, o Mönch«, sprach der Erhabene. »Es hat, zum Beispiel, o Mönch, einer den Glauben: ›Das ist die Welt, das ist die Seele, das werdNote 81 · »Was meint ihr wohl, Mönche: ist der Körper unvergänglich oder vergänglich?«Note 82 · »Was aber vergänglich, ist das weh’ oder wohl?«Note 83 · »Darum also, ihr Mönche: was es auch an Körperlichem giebt, {139} vergangenes, zukünftiges, gegenwärtiges, eigenes oder fremdes, grobes oderNote 84 · »Ein solcher Mönch, ihr Mönche, wird ›Riegelheber‹ genannt, wird ›Grabenfüller‹ genannt, wird ›Pfeilentledigter‹ genannt, wird ›Hakenloser‹ Note 85 · »Der ich also rede, also lehre, ihr Mönche, mich bezichtigen einige Asketen und Brāhmanen, grundloser, nichtiger Weise, fälschlich, mit UnreNote 86 · »Wenn da, ihr Mönche, die Menschen den Vollendeten tadeln, verurtheilen, verfolgen und angreifen, da wird der Vollendete, ihr Mönche, nicht Note 87 · »Darum also, ihr Mönche: wenn auch die Menschen euch tadeln, verurtheilen, verfolgen und angreifen, werdet da nicht unwillig, nicht missmuthNote 88 · {144} »Ameisenhügel: das ist, o Mönch, eine Bezeichnung für diesen Körper, der aus den vier Hauptstoffen entstanden, von Vater und Mutter geNote 89 · Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Rājagaham, im Bambusparke, am Hügel der Eichhörnchen. Da nun begaben sich viele MNote 90 · In Sāvatthī weilte nun der Erhabene, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos. Da kam es dem ehrwürdigen Puṇṇo Mantāṇiputto zu Ohren: ›Der ENote 91 · {148} »Um hangloser Wahnerlöschung willen, o Bruder, wird beim Erhabenen heiliges Leben gepflegt.«Note 92 · »Also Pilger geworden, das wahre Gut suchend, nach dem unvergleichlichen höchsten Friedenspfade forschend, begab ich mich zu Āḷāro Kālāmo unNote 93 · »Ich begab mich nun, ihr Mönche, das wahre Gut suchend, nach dem unvergleichlichen höchsten Friedenspfade forschend, zu Uddako, dem Sohne RāNote 94 · Und nicht mehr giebt es Wiedersein.‹Note 95 · »Da kam mir, ihr Mönche, der Gedanke: ›Entdeckt hab’ ich diese tiefe Satzung, die schwer zu gewahren, schwer zu erkunden ist, die stille, erNote 96 · Ist solcher Satzung nicht geneigt.Note 97 · »Also erwägend, ihr Mönche, neigte sich mein Gemüth zur Verschlossenheit, nicht zur Darlegung der Lehre. Da nun gewahrte, ihr Mönche, BrahmāNote 98 · In dieses Schmerzenreich, du Schmerzenlöser!Note 99 · »Auf das Anliegen Brahmās nun, ihr Mönche, und aus Erbarmen zu den Wesen blickte ich mit dem erwachten Auge in die Welt. Und ich sah, ihr MöNote 100 · »Erschlossen sind zur Ewigkeit die Thore:Note 101 · »Da kam mir, ihr Mönche, der Gedanke: ›Wem könnt’ ich nun wohl zuerst die Lehre darlegen, wer wird diese Lehre gar bald begreifen?‹ Da kam mNote 102 · Verlassend alles, lebenswahngeläutert,Note 103 · Bin darum Sieger, Upako.«Note 104 · »Auf diese Worte, ihr Mönche, erwiderte Upako der Nackte Büßer: ›Wenn’s nur wäre, Bruder!‹ schüttelte das Haupt, schlug einen Seitenweg ein Note 105 · »Sieh’ da, wo kommt denn der verehrte Vacchāyano her, in der Sonne des Nachmittags?«Note 106 · Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos. Zu jener Zeit nun fuhr der BrNote 107 · »Da habe ich, Lieber, manche gelehrte Adelige gesehn, feine, erprobte Gegenredner, die Haare zu spalten schienen, die mit ihrem Scharfsinn dNote 108 · {179} »Ebenso nun auch, Brāhmane, erscheint da der Vollendete in der Welt, der Heilige, vollkommen Erwachte, der Wissens- und WandelsbewährtNote 109 · »Er hat nun diese fünf Hemmungen aufgehoben, hat die Schlacken des Gemüthes kennen gelernt, die lähmenden; gar fern von Begierden, fern von Note 110 · »Es giebt, ihr Brüder, eine Zeit, wo die äußeren Wasser rasen, und verschwunden ist dann die äußere Erde. Dieser äußerlichen Erdenart, der sNote 111 · »Wenn die Leute, ihr Brüder, einem solchen Mönche unhöflich, lieblos, rauh begegnen, ihn mit Fäusten schlagen, mit Steinen werfen, mit StöckNote 112 · »Wenn diesem Mönche, ihr Brüder, der also des Erwachten, also der Lehre, also der Jünger gedenkt, der Gleichmuth edler Standhaftigkeit ausdaNote 113 · »Ist von innen das Gesicht, ihr Brüder, ungebrochen, und treten von außen die Formen nicht in den Gesichtskreis, so findet auch kein entspreNote 114 · »Sobald aber, ihr Brüder, von innen das Gedenken ungebrochen ist, und von außen die Dinge in den Denkkreis treten, und es findet ein entspreNote 115 · »Da ist, ihr Mönche, ein edler Sohn von Zuversicht bewogen aus dem Hause in die Hauslosigkeit gewandert: ›Versunken bin ich in Geburt, in AlNote 116 · »Die da, o Gotamo, Asketen und Priester sind, von zahlreichen Jüngern und Anhängern umschaart, Häupter der Schulen, bekannte, gefeierte BahnNote 117 · »Das aber, Brāhmane, ist ein Ding höher und herrlicher als die Wissensklarheit.Note 118 · Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Nādikā, in der Steinernen Einsiedelei. Um diese Zeit aber weilte der ehrwürdige ANote 119 · »Wer da zuerst von uns, o Herr, vom Almosengang aus dem Dorfe zurückkehrt, der bereitet die Plätze und setzt Trinkwasser, Waschwasser und deNote 120 · »Nein, wahrlich, die Ehrwürdigen haben mir nicht gesagt: ›Dieser und jener Heilstufen erfreuen wir uns‹, aber ich habe es im Herzen der EhrwNote 121 · {212} Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene im Forste des Gosiṉgam-Waldes, mit gar manchen wohlbekannten Oberen, wohl bekanNote 122 · »Da hat, Bruder Sāriputto, ein Mönch viel gehört, ist Behälter des Wortes, Hort des Wortes der Lehre; und was da am Anfang begütigt, in der Note 123 · »Alle habt ihr wohlgesprochen, Sāriputto, der Reihe nach. Und nun hört auch von mir, was für ein Mönch dem Gosiṉgam-Walde Glanz verleihen maNote 124 · »Wie aber, ihr Mönche, ist ein Mönch der Leibesart unkundig? Da betrachtet, ihr Mönche, ein Mönch alles Körperliche, die gesammte KörperlichNote 125 · Also sprach der Erhabene. Als der Willkommene das gesagt hatte, sprach fernerhin also der Meister:Note 126 · »Mögen die erlauchten Licchavier zugegen sein, mögen die erlauchten Licchavier zugegen sein! Heute wird zwischen mir und dem Asketen Gotamo Note 127 · »Darf ich den verehrten Gotamo über irgend etwas befragen, wenn mir der verehrte Gotamo der Frage Beantwortung gewähren will?«Note 128 · »So will ich dir nun, Aggivessano, hierüber Fragen stellen: wie’s dir gutdünkt, magst du sie beantworten. Was meinst du wohl, Aggivessano: {Note 129 · »Gewiss, o Gotamo, erfüllte sich dieser Wunsch einem gesalbten Kriegerkönige, wie etwa dem König Pasenadi von Kosalo oder dem König von MagaNote 130 · »Antworte jetzt, Aggivessano, jetzt geziemt es dir nicht zu schweigen. Wer da zum dritten Mal, Aggivessano, nach Rechtens vom Vollendeten geNote 131 · »Geh’ du nur, Dummukho, geh’ du nur, Dummukho! Nicht mit dir reden wir, wir reden hier mit dem verehrten Gotamo. — Dahingestellt sei, o GotaNote 132 · »Da hat, Aggivessano, ein Mönch was es auch an Körperlichem giebt, vergangenes, zukünftiges, gegenwärtiges, eigenes oder fremdes, grobes odeNote 133 · Da nun brachten jene Licchavier am nächsten Morgen zu Saccako Nigaṇṭhaputto ein Mahl von fünfhundert Schüsseln, fertig angerichtet. Saccako Note 134 · Nachdem nun der Erhabene gespeist und das Mahl beendet hatte, nahm Saccako Nigaṇṭhaputto einen von den niederen Stühlen zur Hand und setzte Note 135 · »Es giebt, o Gotamo, einige Asketen und Priester, die den Körper in der Gewalt haben, aber nicht das Gemüth. Sie empfinden ja, o Gotamo, körNote 136 · »Ebenso nun auch, Aggivessano, steht es mit jenen Asketen oder Priestern, die des Körpers nicht, nicht der Wünsche entwöhnt sind, die was beNote 137 · »Da sahn mich nun, Aggivessano, Menschen und sagten: ›Blau ist der Asket Gotamo!‹ Andere Menschen sagten: ›Nicht blau ist der Asket Gotamo, Note 138 · {247} »Da kam mir, Aggivessano, der Gedanke: ›Wie, sollt’ ich etwa jenes Glück fürchten, jenes Glück jenseit der Wünsche, jenseit des SchlecNote 139 · »Ich weiß wohl, Aggivessano: wenn ich da einer Schaar von vielen hunderten die Lehre verkündet habe, so meint einer um den anderen von mir: Note 140 · »Wunderbar, o Gotamo, außerordentlich ist es, o Gotamo, wie da, nach der sanft und sicher hinleitenden Behandlung gar mancher Frage, des verNote 141 · »Wie es dir nun, Aggivessano, belieben mag.«Note 142 · »Wir haben, o würdiger Moggallāno, viele Pflichten, wir haben viele Obliegenheiten zu erfüllen, sowohl in eigener Sache als auch in BeziehunNote 143 · Da kam dem ehrwürdigen Mahāmoggallāno der Gedanke: ›Allzu leicht lebt wohl dieser Geist dahin; wie, wenn ich ihn nun erschütterte?‹ Da ließ Note 144 · »‚Durch Geburt bedingt ist Alter und Tod‘, das ist da wohl gesagt worden; sind wir nun, ihr Mönche, durch Geburt dem Alter und Tod verfallenNote 145 · »Wohl, ihr Mönche. Und somit, ihr Mönche, sprecht ihr es aus, und spreche ich es aus: Wenn Jenes ist, wird Dieses, {263} durch die EntstehunNote 146 · »Wenn Drei sich vereinen, ihr Mönche, bildet sich eine Leibesfrucht. Da sind Vater und Mutter vereint, aber die Mutter hat nicht ihre Zeit, Note 147 · »Da erscheint, ihr Mönche, der Vollendete in der Welt, der Heilige, vollkommen Erwachte, der Wissens- und Wandelsbewährte, der Willkommene, Note 148 · »Was ist aber, ihr Mönche, noch mehr zu thun? Da sucht, ihr Mönche, der Mönch einen abgelegenen Ruheplatz auf, einen Hain, den Fuß eines BauNote 149 · »Gleichwie etwa, ihr Mönche, wenn ein Mann vom Scheitel bis zur Sohle in einen weißen Mantel eingehüllt sich niedersetzte, {278} sodass nichNote 150 · »Gleichwie etwa, ihr Mönche, ein See mit unterirdischer Quelle, {277} in den sich kein Bach von Osten oder Westen, von Norden oder Süden ergNote 151 · »Gleichwie etwa, ihr Mönche, wenn ein Mann von seinem Orte nach einem anderen Orte ginge und von diesem Orte wieder nach einem anderen Orte Note 152 · »Gleichwie etwa, ihr Mönche, wenn da am Ufer eines Alpensees von klarem, durchsichtigem, ungetrübtem Wasser ein scharfsehender Mann stände uNote 153 · {285} Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit wanderte der Erhabene im Lande Kosalo von Ort zu Ort und kam, von vielen Mönchen begleitet, in die Note 154 · »Was ist wohl, o Gotamo, der Anlass, was ist der Grund, dass da manche Wesen bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, auf einen Abweg, Note 155 · »Dreifach verschieden in Thaten, ihr Bürger, ist das falsche, unrechte Leben, vierfach verschieden in Worten ist das falsche, unrechte LebenNote 156 · »Wie aber, Bürger, ist das falsche, unrechte Leben in Worten vierfach verschieden? Da ist einer, ihr Bürger, ein Lügner. Vor Gericht, oder vNote 157 · »Und wie, Bürger, ist das falsche, unrechte Leben in Gedanken dreifach verschieden? Da ist einer, ihr Bürger, lüstern. Was ein anderer an HaNote 158 · »Wünscht sich aber, ihr Bürger, ein Wahrhaftiger und Gerechter: ›O dass ich doch den Wahn versiegen und die wahnlose Gemütherlösung, WeisheiNote 159 · »Fünf Eigenschaften, Bruder, muss die rechte Erkenntniss besitzen, um die Frucht der Gemütherlösung zu bringen und den Gewinn dieser Frucht,Note 160 · {296} »Nicht sind die Elemente der Lebenskraft, o Bruder, mit den intelligiblen Dingen identisch. Sind aber, Bruder, die Elemente der LebensNote 161 · »Die unbeschränkte Gemütherlösung, die unbeschwerte Gemütherlösung, die ledige Gemütherlösung, die vorstellungslose Gemütherlösung: das sindNote 162 · »Ist nun, Ehrwürdige, Anhangen und die fünf Stücke des Anhangens ein und dasselbe, oder giebt es ein Anhangen außer den fünf Stücken des AnhNote 163 · »Wie aber kann, Ehrwürdige, der Glaube an Persönlichkeit aufkommen?«Note 164 · »Die Einheit des Gemüthes, Bruder Visākho, das ist die Vertiefung, die vier Pfeiler der Einsicht sind die Vorstellungen in der Vertiefung, dNote 165 · »Ueberschritten hast du, Bruder Visākho, das Fragen, man kann den Begriff der Frage nicht fassen. Denn um in die Erlöschung zu münden, BrudeNote 166 · »Ein forschender Mönch, ihr Mönche, der seines Nächsten Gemüthsart versteht, soll bei zwei Dingen den Vollendeten prüfen, bei den sichtbarenNote 167 · »Einen Meister, ihr Mönche, der also spricht, mag der Jünger wohl aufsuchen, seine Satzung zu hören. Und der Meister legt ihm die Satzung daNote 168 · »Bei wem da, ihr Mönche, Zuversicht zum Vollendeten mit solchem Anhalt, auf solche Weise, unter solchen Umständen Boden gefunden, Wurzel gesNote 169 · »Geh’, lieber Mönch, und sag’ in meinem Namen jenen Mönchen: Der Meister lässt euch Ehrwürdige rufen.«Note 170 · »Sechs Dinge giebt es, ihr Mönche, nicht zu vergessende, hoch und hehr gehaltene, die zum allgemeinen Verträgniss, zum Frieden, zur EintrachNote 171 · »Weiter sodann, ihr Mönche: der heilige Jünger erforscht sich also: ›Jene Art, die der Ansichtvertraute erworben hat, habe auch ich sie mir Note 172 · ›Also kenn’ ich, Brahmā, deine Art, kenne deine Herrlichkeit: hochmächtig ist der Brahmā Bako, hochgewaltig ist der Brahmā Bako, {329} hochaNote 173 · »So seh’ ich dich denn hier, Böser! Lass’ die Hoffnung fahren: ›Er sieht mich nicht‹, dort stehst du, Böser, an den Thürbalken gelehnt. — VoNote 174 · »Wer dessen sich erinnern kann,
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