Note 5857 — NACHWEISE
Karl Eugen Neumann translation
»Einen Meister, ihr Mönche, der also spricht, mag der Jünger wohl aufsuchen, seine Satzung zu hören. Und der Meister legt ihm die Satzung dar, weit und weiter, innig und inniger, mit ihren Theilen von dunkel und licht. Wie nun der Meister die Satzung darlegt, weit und weiter, innig und inniger, mit ihren Theilen von dunkel und licht, {320} wird sie dem Jünger klarer und klarer, und Satz um Satz erschließt sich ihm, und er erkennt den Meister: ›Vollkommen erwacht ist der Erhabene, wohlkundgethan vom Erhabenen die Satzung, wohlvertraut die Jüngerschaft.‹ Wenn man nun diesen Mönch, ihr Mönche, fragte: ›Was für Anhalt, was für Anlass hat aber der Ehrwürdige, zu sagen ‚Vollkommen erwacht ist der Erhabene, wohlkundgethan vom Erhabenen die Satzung, wohlvertraut die Jüngerschaft‘‹, so würde der Mönch, ihr Mönche, rechten Bescheid also geben: ›Ich war da, Brüder, zum Erhabenen gegangen, seine Satzung zu hören. Und der Erhabene legte mir die Satzung dar, weit und weiter, innig und inniger, mit ihren Theilen von dunkel und licht. Wie mir nun da der Erhabene die Satzung darlegte, weit und weiter, innig und inniger, mit ihren Theilen von dunkel und licht, ward sie mir klarer und klarer, und Satz um Satz erschloss sich mir, und ich erkannte den Meister: Vollkommen erwacht ist der Erhabene, wohlkundgethan vom Erhabenen die Satzung, wohlvertraut die Jüngerschaft.‹