Der Gut-Wetter-Wind
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Der Gut-Wetter-Wind hat manches zu tun, Was er lieben müßte, wenn ers verstünde. Er jagt vielleicht nur, um dann zu ruhn, Aber dennoch hilft er so manchem Kinde.
Farbige Schleifen hat er zu drehn Um Holzstäbe, welche die Kinder halten. Kein braver Wind sollte weiter wehn, Ohne gern dieses bunten Amtes zu walten.
Papierdrachen aber müssen den Wind Überlisten, bekämpfen — Triumph des Schwebens! Da freilich erleidet so manches Kind Die Niederlage himmlischen Strebens.
Ob das auch kümmert jeden Wind? Er weht vielleicht nur, um Wellen zu machen, Um Wolken zu treiben, welche sind Sein Spiel, sein Sport, sein Triumph, seine Drachen.