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Wenn ich die Sonne grüße ...

Deutschland!

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Du deutsche Erde an Haff und Strom, Es rauscht ein Lied durch den Föhrendom! Wie Schildgetöne, so trutzhaft klingt's, Durch Mark und Bein, durch die Seele dringt's: Seit wann ist der Deutsche des Teufels Knecht? Seit wann vergaß er sein heilig' Recht? Seit wann sind Zucht und Sitte gebannt? Wer jagte die Treue aus deutschem Land? Wer trieb mit dem Kreuze den ersten Spott? Wer lehrte den Wahn: Es gibt keinen Gott!? — Wie ein Brand flog's herein, wie giftiger Samen, Und Deutschland — sprach Amen. — — Mein Vaterland, was hast du getan! Mein deutsches Volk! Einst warest du stark! Sag', warum huldigst du Trug und Wahn? Es hat dich getroffen bis tief ins Mark! Nun liegst du blutend in deinen Wunden Und kannst nicht gesunden! — Doch! Du kannst es! Nach oben den Blick! Zum Urquell zurück! Zurück zum Kreuze mit all deiner Last, Zu ihm, den du irrend verlästert hast! Er nimmt dich an! Er zerbricht deine Ketten, Er heilt deine Wunden und will dich erretten Aus des Todes Feuer, aus all deiner Not — Auch in der Tiefe bleibt er dein Gott! — — Seit wann ist der Deutsche des Teufels Knecht? Das Kreuz verbleibet dein heiligstes Recht! — Zurück zum Urquell, so wirst du heil, So wirst du stark, so leuchtet dein Schwert, So sind gesegnet Heimat und Herd, So hast du das beste himmlische Teil! — — Verwehte der ewigen Liebe Samen? — Deutschland — mein herrliches Vaterland, Ich weiß es, — es kann ja nicht anders sein — Du schlägst in die heil'ge allmächtige Hand Beichtend, betend und glaubend ein — Und Gott spricht Amen.

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