NACHWEISE
Karl Eugen Neumann translation
MS = Die Reden Gotamo Buddhos aus der Mittleren Sammlung Majjhimanikāyo des Pāli-Kanons zum ersten Mal übersetzt von Karl Eugen Neumann. Drei Bände, 1. Aufl. 1896–1902.
LS = Die Reden Gotamo Buddhos aus der Längeren Sammlung Dīghanikāyo des Pāli-Kanons übersetzt von Karl Eugen Neumann. Drei Bände, 1. Aufl. 1907–1918.
BK = Das buddhistische Kunstwerk. Vier Aufsätze von Karl Eugen Neumann. Süddeutsche Monatshefte 1904–1906.
H = Karl Eugen Neumanns Handexemplar.
102. DIE FÜNF UND DIE DREI
p. 24 31f sei es einfach oder manigfach: ‚Nichts ist da‘ so verkünden dann andere das Reich des Nichtdaseins.... = H; an dieser Stelle war es möglich ohne die Worte »in dem Gedanken«, die der Pāli-Text nicht aufweist, auszukommen.
p. 28 9–11 manche Asketen und Priester, die der Vergangenheit anhängen, eke samaṇabrāhmaṇā pubbantokappikā = H.
104. VOR SĀMAGĀMO
p. 42 21 wie das eintritt vergl. LS III 119 2: der knappe Ausdruck yathā tam, früher »wie’s zu erwarten« übersetzt, ist dort derart kongenial wiedergegeben.
111. DIE REIHE
117. VIERZIGMÄCHTIG
p. 173 11 »Heilige, ihr Mönche, rechte Vertiefung«, ariyaṃ vo bhikkhave sammāsamādhiṃ.... »samādhi« ist in LS zumeist mit »Einigung« übersetzt, in LS II 312 12 ist ariyo sammāsamādhi dementsprechend mit »heilige vollkommene Einigung« wiedergegeben. Der konsequenten Durchführung stellen sich innerhalb dieser Rede Schwierigkeiten entgegen, und im Ganzen betrachtet, entspricht hier »Vertiefung« wohl besser. Vergl. noch LS III 299 17–20 »der recht Vertiefte hat falsche Vertiefung abgetragen.....«
122. ARMUTH
p. 227 21 die Gedenkensruhe aufgehoben hatte, patisallānā vuṭṭhito, müsste hier und anderwärts in Uebereinstimmung mit LS III 81 7–8 »die Eingezogenheit gelöst hatte« lauten. Diese spätere und genauere Fassung kommt nur an dieser Stelle vor, als eine der letzten Korrekturen Karl Eugen Neumanns.
123. ERSTAUNLICHE, AUSSERORDENTLICHE EIGENSCHAFTEN
p. 240 7 die zur Erlöschung gelangten, parinibbute, so im Handexemplar bei der entsprechenden Stelle LS II 10 30. p. 243 4–5
atikamm’ eva devānaṃ devānubhāvam
überstrahlend sogar der Götter göttliche Pracht
cf. LS II 13 15; ist gleichzeitig ein Beispiel für unzählige andere, wie Karl Eugen Neumann es vermochte eine Interlinearversion zu geben, die trotzdem den Schmelz und Rhythmus des Originals behalten hatte.
p. 244 6 ihrer Natur nach, vergl. LS II 14 3. p. 246 kehrt in Sälige Gestalt empor, vergl. LS II 15 8.
124. BAKKULO
p. 253 18–19 und wär’ es auch nur ein Spruch von vier Silben gewesen, antamaso catuppadaṃ pi gātham = H.
128. VERSCHLACKUNG
p. 297 19 bis 303 ist »Grund-Ursach« geblieben, anstelle des späteren »Anlass-Grund«, da es Zeile 23 heißt »Schwanken aber ist der Anlass gewesen usw.«, sodass hier eine Kollision in Wirklichkeit verschiedener Begriffe entstanden wäre. Das selbe Verhältniss am Anfang der 81. und 83. Rede.
144. CHANNO
p. 462 28 kein hüben und kein drüben noch beider inmitten sein, n’ ev’ idha na huraṃ na ubhayam antarena, = H.
148. SECHSFACHE SECHSHEIT
Alle übrigen in diesem Bande geänderten Stellen sind bereits anlässlich ihres ersten Vorkommens in den früheren Bänden nachgewiesen.