Note 24 31f — NACHWEISE
Karl Eugen Neumann translation
»Die Asketen und Priester nun, ihr Mönche, welche die Seele als bewusst darstellen, genesen nach dem Tode, diese lieben Asketen und Priester sagen von ihr aus, dass sie formhaft sei, oder formlos; dass sie formhaft und formlos sei, oder weder formhaft noch formlos; dass ihr Bewusstsein einfach sei, oder manigfach; dass ihr Bewusstsein beschränkt sei, {27} oder unermesslich, genesen nach dem Tode. Da gehn denn ihrer einige über alle Bewusstbarkeit hinaus und verkünden unermessliche Unverstörung. Aber es erkennt, ihr Mönche, der Vollendete: ›Wenn diese lieben Asketen und Priester die Seele also als bewusst darstellen, genesen nach dem Tode, und ihnen nun ein Bewusstsein dabei als geläutert, als das beste, herrlichste und höchste gilt, sei es formhaft oder formlos, sei es einfach oder manigfach: ‚Nichts ist da‘ so verkünden dann andere das Reich des Nichtdaseins als unermessliche Unverstörung. {28} Aber das ist unterschiedlich, schwerfällig; und es giebt doch eine Auflösung der Unterscheidungen, das giebt es‹: in solcher Gewissheit, eingedenk dieser Entrinnung, geht der Vollendete darüber hinaus.