Trennung
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Mit allen Tagen nun vergeht die liebe Farbe, Von Sonnenwegen voll in Dein Gesicht gelangt; Auch Deine Hände sind, wie wenn der Meerstrand darbe Und Sand durch seiner Flut Versinken sichtbar bangt. Dir gleich sah ich allein nur einen Hirten hören, Besorgt ob seine Schar am letzten Naß schon leckt — Die Heide blühte wohl, stand rot in Bienenchören, Doch Lamm an Lamm umsonst zum Quellenbett gestreckt. Die Hänge fern der Stadt sind jetzt vom Herbst erworben, Auch Deiner Neigung Duft ist dort vom Gras verbraucht. Erkundend steht Dein Blick, bevor er halb erstorben Aus leerem Feld zurück in Deinen Herzschlag taucht.